Dann doch erst mal wieder ein Breaks-Mix. Mit einem wortspielerischen Titel, wie ihn sich nur verkopfte non-native speakers ausdenken können, sowie einer etwas gefälligeren Selection, die vielleicht ein paar Clubmusik-Affine auf den richtigen Geschmack bringen könnte (man darf ja noch träumen).
Nach dem Mööörder-Eröffnungstrack von den Plumps startet der Mix deshalb erstmal mit ziemlich geradem Techfunk und hält dann im zweiten Drittel diesen Vibe trotz klarerer “Breaks”-Orientierung noch eine Weile bei. Im letzten Drittel wird mit Ragga- & Reggae-Vibes rausgegroovt. Wie sich das gehört
Einige der Tracks hab ich schon neulich im Boom Tschak-Radio gespielt. Hier dann mal ohne störendes Gelaber.
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Myom - Breakadence:
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11. Dezember 2007 | Myoms Mixes |
Tags: Breaks, mp3 |
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Amon Tobin spielte in Luxembourg auf und diesen Hochkaräter konnte man sogar umsonst bestaunen, man musste sich lediglich vorher Karten besorgen. Danke sehr! Die Veranstaltungen war eine von vielen zum Abschluss des Jahres der Europäischen Kulturhauptstadt 2007. Hier muss man nochmal ausdrücklich die Vielseitigkeit lobpreisen. Neben dem von mir besuchten eher experimentellen Elektronik-Veranstaltung wurde z.B. auch die Tanzflurfraktion in der Rockhal mit DJ Hell, Mousse T & Etienne der Crecy bedient. Bereits im laufenden Jahr hatte man bewiesen, dass man einen zeitgemäßen Kulturbegriff pflegt – in Trier würde der hiesige Kulturreferent zu solcher Gelegenheit wohl Leiendecker Bloas und André Rieu gastspielen lassen und vollmundig bekunden, man habe ja sowohl E-Musik als auch U-Musik bedient.
Neben Headliner Tobin traten je ein Act aus den Partnerstädten auf. Den Auftakt machte Trierer Massju, der einigen durch sein Netzlabel Weird & Wired und seine IRoMi-Parties bekannt sein dürfte. Danach lieferten die HipHop-lastigen Cupp Cave aus Belgien, denen man einen MC an die Seite gewünscht hätte und Giant Metal aus Metz solide, aber optimierbare Darbietungen ab.
Ich bezweifle, dass hier jemand liest, der Tobin nicht kennt, deshalb spare ich mir viele Worte, sondern spreche nur eine uneingeschränkte Kaufemfpehlung für sein letztes Album Foley Room aus, in dem er zum ersten Mal hauptsächlich mit Feldaufnahmen gearbeitet hat, anstatt wie zuvor seine Samples aus musikalischen Werken zu beziehen. Hier gibt´s zudem noch einen aktuellen Mix vom BBC.
Gegen 23.00h trat der Über-Ninja an seine drei Numark CDX und legte eine Mischung aus DJ-Set und Live-Performance hin, die erwartungskonform ohrenbetäubend großartig war. Wer sein Schaffen eingehender verfolgt, dem blieben große Überraschungen erspart. Das “7.1.-Surround Sound Set” erwies sich – wie schon anderorts zu lesen war – als ziemliche PR-Ente, da außer dem Intro nichts entsprechend abgemischt war. Neben neueren Versatzstücken seines eigenen Oeuvres bewegte sich sein Set zwischen Drum&Bass mit bspw. Tracks von Noisia oder irgendeinem Messiah-Remix, sowie aktuellem Dubstep – was die uneingeschränkte Tanzbarkeit des letzteren bewies, wenn der Bass denn genug drückt. Einige der dargebotenen Diskontinuitäten und Brüche darf sich lediglich im “Konzert”-Format erlauben und würden im Clubkontext wohl gnadenlos abgestraft. Nach exakt 75 Minuten war dann leider schon Schluß.
Eine vortreffliche Wahl hatte man für die Position des Rausschmeisser-Acts getroffen. Wir mutmaßten nach wenigen Minuten, der Sohn des Bürgermeisters hätte sich einen Platz im Line-Up herbeikorrumpiert. Weit gefehlt. Wie die Recherche im Nachhinein offenbart handelte es sich um eine “exclusive collaboration” von Francesco Tristano und Justin Messina, ihres Zeichens international erfolgreiche, klassisch ausgebildete Hanswürste. Sie hatten vorgestern vom Nikolaus irgendeine Sequencer-Software geschenkt bekommen und probierten sie nun zum ersten Mal aus. Herr Tristano stellte sein Notebook auf den scheinbar eigens dafür aufgestellten Flügel und las vor sich hin wippend E-Mails. Der andere Großmeister vollführte – ebenfalls wippend – alle 5 Minuten einen waghalsigen Klick auf seinem Macbook. Zu hören gab´s minutenlang nur eine 4/4 Kickdrum und zwei Hi-Hats. Eine Hat gefiel den beiden offenbar so gut, dass sie 15 Minuten durchlaufen durfte, ohne durch irgendwelche Modifikationen oder gar Effekte & Filter gestört zu werden. Als sich nach einer gefühlten Ewigkeit weitere Sounds dazu gesellten, offenbarte sich engültig, dass das Taktgefühl der beiden wohl am Flughafen verloren gegangen sein musste. Schuster, bleib bei deinen Leisten – das kann heute wirklich jeder 14jährige ohne jegliche Vorkenntnisse besser. So einen unwürdigen Abschluss hatte der Abend nicht verdient.
9. Dezember 2007 | Event-Reviews, Music-Tipps |
Tags: Amon Tobin, Review |
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MyBreaks Vol.4
Groovalistic Soundsystem
feat. M-Pire & G.I.D. (Koblenz)
Myom (t90, Trier)
21.12.07 ab 23h
Down Under, Trier
Zum vierten Mal macht das Down Under Platz für den “Clubsound 2.0″: Dicke Bässe und knackige Beats mit einer gehörigen Portion Funk und Elektro, Reggae-, Rock- und HipHop-Einflüssen sorgen dafür, dass es bei MyBreaks alles andere als eintönig zugeht.
Diesmal ist das GROOVALISTIC SOUNDSYSTEM zu Gast. Die DJs M-Pire und G.I.D. haben weit über 100 Eigenveranstaltungen ausgerichtet, darunter mit illustren Gästen wie Amon Tobin, Herbaliser, London Elektricity, Andrea Parker, Terranova u.v.m.
Als DJs bestritten sie jahrelang im Düsseldorfer Kultclub Unique eine Residency, auf der Nature One richteten sie mehrfach einen eigenen Main-Floor aus, auf der HR-XXL waren sie zu hören und in der HR-Clubnight zu sehen. Auch im Ausland sind sie gefragt und können u.a. einen Auftritt in Fatboy Slim´s Boutique-Club verbuchen. In Trier war die Groovalistic-Crew des öfteren in der Idealbank zu bestaunen.
28. November 2007 | Events |
Tags: Breaks, MyBreaks |
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tempo90 feat. Breakslinger
Breakslinger (Roadblock Rec.)
Myom, Semuta, Flextronic (tempo90)
Freitag 14.12.
ab 23.00h
Down Under, Neustr. 56, Trier
Neben den t90-Residents steht im Dezember der DJ & Produzent Breakslinger von Roadblock Recordings an den Decks.
Neben Releases bei Roadblock hat er beim führenden russischen D&B-Label Respect-Family veröffentlicht und einen Remix zum Album der Indie-Pop-Band Sansara beigesteuert. Er schon in vielen Städten aufgelegt – als ein Highlight seiner DJ-Karriere hat er auf der “Russian Drum’n'Bass Convention” in St. Petersburg mehrere Tausend Leute gerockt.
Bei hunderttausend.de ist Breakslinger regelmäßig mit seiner Webradioshow “Music from the East” zu hören.
www.breakslinger.com
11. November 2007 | Events |
Tags: Breakslinger, tempo90 |
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