In den Sommer geflüchtet


Hui, das war ja unerwartet ein richtig guter Gig gestern Abend bei der „Flucht in den Sommer„. Und getreu dem Motto war es brüllend heiss – ich hab sicher 8 Liter Flüssigkeit verloren.
Massenveranstaltungen wie das Altstadfest meide ich ja großräumig und dachte auch, dass sich nur Wenige in die Flucht verirren würden. Falsch gedacht. Um 1.00 startete ich mein Set vor 30-40 Leutchen und eine halbe Stunde später war es knackevoll und alles tanzte. Nice!
Was nicht so einfach war: In die Plattentasche passen eben nur und man muss schon überlegen, was man so einpackt. Digital DJs haben da schon einen Vorteil. In Erwartung eines gemischten Publikums mit viel Laufpublikum, das eher zufällig dort aufläuft hab ich mal viel smoothen Reggae-Drum&Bass mitgebracht, um den Übergang vom Reggae/Dancehall-Set vor mir hinzubiegen und housigen, minimalistischen Kram als Überleitung zum Techno/House-Set nach mir.
In der Mitte war dann rauererer Sound dran, den die Leute aber wider Erwarten gut mitmachen. An Nachfragen im Nachhinein, ob es kein Drum&Bass mehr gebe, war abzulesen, dass doch tatsächlich eiiinige Leute explizit wegen Drum&Bass gekommen waren. Bei dem gemischten Programm war das ja nicht unbedingt zu erwarten. Super 🙂
Nächsten Samstag im Exhaus gibts dann die 100%-Versorgung mit Drum&Bass und Dubstep auf zwei Floors!

27. Juni 2010 | Event-Reviews | Kommentar schreiben »

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