Myom – Angus Hates Aliens (Original Soundtrack)

Heute ist mein neues Album erschienen! Der Soundtrack zum Game „Angus Hates Aliens“ (PS3, Vita, PC) verfolgt das Konzept, analoge Blues-Elemente mit digitalen Bass Music-Genres zu fusionieren. Weitere Info unten.

Anhören und erwerben kann man es auf Bandcamp und in den meisten Online-Stores. Hier kurze Teaser aller Tracks:

The official soundtrack for the game „Angus Hates Aliens“ with exclusive tracks by Myom is released in early may 2015 on Acid Elephant Recordings and will be available in all major online stores. At the same time, the game itself is released for Playstation, PSP, Vita and PC.

Myom´s concept for the A.H.A. soundtrack is to merge classical blues elements with different electronic bass music genres to develop a unique, hybrid aesthetic between the digital and the analogue, the traditional and the innovative.

‚Angus Theme‘ sets the tone for the grim hero´s journey. The organic blues guitars symbolize the game´s hillbilly hero, a rather dim-witted guy, who has to save the world from aliens and their minions. If John Carpenter were into heavy breakbeats, his movie soundtracks would sound alike.

Another unique approach can be heard in ‚Dobrostep‘: A driving Post-Garage rhythm layered with dobro guitars and harp melodies.

Are there rhythmical relations between Blues and Dancehall? ‚Harpcore‘ leaves no room for doubt. Blues harps and guitars are intricately merged with a bass heavy dancehall riddim.

The breakbeat number ‚Organic‘ prominently features funky organ melodies, while ‚Playing the Hero“ fuses uplifting guitars with jungle beats.

‚Slideshow’´s Drum&Bass beats are a solid foundation for lush slide guitars that lead you through the track´s arrangement.

‚Fading (Instrumental)‘ slows its post-dubstep elements down to 120 bpm for even more heaviness, while the guitars provide dreamy melodic atmosphere. Watch out for the vocal version following soon.

As a bonus the album contains the ingame radio shows including conspiracy theorists, apocalyptic advertisement and a far-out preacher.

DJ and producer Myom is active since the year 2000 with strong ties in Drum&Bass. But whether in his productions, mixtapes or live sets he always strives to push the status quo and push musical boundaries ever forward.

Written and mixed by Myom. Mastered at Dub Studio Bristol.

Check the game homepage of „Angus Hates Aliens“: www.team-stendec.com

9. Mai 2015 | Music-Tipps, Tracks | Tags: keine | 1 Kommentar »

Breakslinger @ Hospital Democast & Live Set

Breakslinger – Liquid Voodoo (Hospital Democast – June 2010) by breakslinger

Breakslingers neuer Monstertrack „Liquid Voodoo“ ist im Hospital Podcast gefeatured worden. Tony Coleman hat zwar zuerst den Titel verwechselt und als ein anderen angekündigt, aber später korrigiert. Oben könnt ihr den Ausschnitt anhören!

Außerdem: Der Mitschnitt von Breakslingers Set bei tempo90 Reloaded vom 13. März 2010:

Breakslinger – Live @ tempo90 Reloaded March 13th 2010 by breakslinger

tracklist:
01 – telemetrik – space coke
02 – mendeleyev – essence in a bucket
03 – baron – half life half life
04 – deadmau5 – ghost’n’stuff (feat rob swire)
05 – breakslinger – indigo [dub]
06 – commix – japanese electronics
07 – simon v – supernatural II
08 – grinda + zigzag – gelaming star (feat. sequent industry)
09 – m.i.s.t. – clockwork
10 – jade – pulp fiction
11 – dub tao – east of underground (bungle remix)
12 – dirtyphonics – glow
13 – original sin – therapy
14 – telemetrik – rouge city
15 – bachelors of science – warehouze days
16 – subwave – stars get down
17 – camo & crooked – time is ticking away (feat. shaz sparks)
18 – camo & crooked – mindset
19 – blu mar ten – last dance
20 – bachelors of science – the ice dance (lenzman remix)
21 – commix – be true

20. Juni 2010 | Music-Tipps | Tags: , , | Kommentar schreiben »

Blog&Roll mit Munitionen


Zusammen mit Herrn Fuchs – und mit Unterstützung vieler weiterer guter Menschen – betreibe ich seit 2 Jahren das Blog Munitionen, das täglich mindestens einen Beitrag zu den Themen Musik, Politik, Quatsch und Rausch in die Weiten des Netzes speit.

Am Mittwoch den 17.3. um 23.00 Uhr wabert nun eine Radioshow durch den Cyberspace, die den Munitionen-typischen stilistischen Rundumschlag von Indie, Elektronik, alt, neu, Remix, Dubstep und Drum&Bass hörbar macht.

Und das nicht irgendwo, sondern im Grimme Online-Award gekrönten und tatsächlich sehr guten Webradiosender Byte FM.

14. März 2010 | Music-Tipps, Webradio & TV | Tags: , , | Kommentar schreiben »

Flextronic – Oldboyneedsadirtyrave (Promo-Mix)

Hier mal eine Rezension, die ich drüben bei Munitionen zum Mix von Meister Flextronic geschrieben hab, in dem er seine neueren Tracks vorstellt:

Flextronic macht es sich schon seit über 4 Jahren als Producer in den weiten Landen des Dubstep heimisch. Wenn man Rückschlüsse von seinem Sound zulässig sind, muss er sein Lager wohl in einer eher kühlen und ungemütlichen Ecke aufgeschlagen haben. Wobble-Klischees und Formel-Dubstep gibt es bei ihm nicht, der Old Boy mit zweistelligen Jahresringen an Erfahrung im Producing und noch längerer Geschichte als Drummer hat sich seinen eigenen Dubstep-Sound erarbeitet, was ihm in diesem Jahr schon zwei Releases beim britischen Eight:FX-Label eingebracht hat. Findet ein deutscher Producer Anklang im Dubstep-Mutterland ist das ein handfester Hinweis, dass es sich lohnt, zweimal hin zu hören.

Flextronic´s 30-minütiger Mix mit aktuellen Produktionen zeigt, dass er es dreckig braucht. Der titelgebende Opener geht nach dem Technobeat-Intro grimmig stoisch nach vorne und definiert die Eckpunkte von Flextronics Sound: Absolute Sicherheit für tighte Beats ohne Baukastenformen, feine Atmosphären und nicht-vorausschaubare Arrangements. “Lush Life” nimmt dann das Tempo nochmal leicht raus, bevor´s dann endgültig vom Sofa in den nebelgeschwängerten Club zieht.

In solchen verdingt sich Flextronic nicht nur als DJ, mit seinen Dubby Friends legt er auch einen umwerfenden Live Act hin: Mit 2 MCs, DJ, Percussionist, Tänzerin und dem Meister an diversen Gerätschaften steigt der dirty Dubstep-Rave.

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Tracklist:
1. oldboyneedsadirtyrave
2. lush life
3. tferk
4. metal fetique
5. arakis
6. escape from mental planet
7. infiniti

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27. September 2009 | Music-Tipps | Tags: , | Kommentar schreiben »

Dubstep – Bass war 2007!?

bass_rep_detail_orig.jpgveröffentlicht bei munitionen.de

Vor meinem Versuch einer Zusammenfassung, was 2007 in Sachen Dubstep bereit hielt, zunächst der Hinweis auf einen hörbaren Rückblick: Bitesize Beats, der schon zwei Mixes in Ninja Tunes Solid Steel-Show abliefern durfte, hat hier einen Set für die Electronic Explorations Radioshow und die Hamburger Back to the Basics abgeliefert. Er stellt seine Lieblingstracks aus 2007 vor und favorisiert dabei die eher dubbigen Tracks. Grandiose Auswahl, exzelllent gemischt – ein Muss! Neueinsteiger sollten sich nicht vom etwas wilderen Opener abschrecken lassen.


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(Tracklist am Ende des Artikels)

warz.jpgDubstep ist noch eine junge Musikrichtung, die erst innerhalb der letzten 2 Jahre im Gesichtsfeld der meisten aufgetaucht sein dürfte. Im Mutterland löste im Januar 2006 eine Sendung im BBC Radio1 einen erheblichen Popularitätssprung aus. Mary Anne Hobbes lud für ein „Dubstep Warz“-Special die wichtigsten Protagonisten der Szene ins Studio. Die Sendung markierte einen ersten Aufmerksamkeitsdurchbruch und als eine der ersten Anlaufstellen für Dubstep-Interessierte auf der ganzen Welt (Interview).

Die Basswellen schwappten dann mit einiger Verzögerung auf den Kontinent. Deutsche Medien griffen den Stil 2007 begierig auf. Auf Seite der Printmedien berichteten neben den üblichen verdächtigen Musikpostillen Intro, Spex, Raveline und De:Bug auch die Kulturressorts von taz (1, 2, 3,) oder Süddeutscher. Im TV wurden mehrere Features von arte/Tracks gesichtet.

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2. Februar 2008 | Music-Tipps | Tags: | Kommentar schreiben »

Supercharged-Podcast: SuperStyleDeluxe

superstyle.jpgSuperStyleDeluxe sind Teufel an den Decks und liefern im Podcast des Supercharged-Labels eines ihrer famosen Sets ab: Funky Breaks vermischt mit einigen HipHop-Classics. Was der Ober-Kopfnicker am Schluss ist, muss ich unbedingt noch rausfinden.

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Unart: Die Mixes werden via Direktlink auf der Supercharged-Homepage angeboten, der Podcast-Feed allerdings nur über iTunes :( Und das sollte man nun wirklich nicht benutzen.

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21. Januar 2008 | Music-Tipps | Tags: | Kommentar schreiben »

Quest & Odissi: Expedition to Planet Zog

veröffentlicht bei munitionen.de

Revolution is not gonna happen, the way as it did in the 60s. […] The internet will become your AK47. Your email will become your ammunition and bullets. You must access and utilize the technology that exists today. Because the war that we´ll fight tomorrow will not be one with guns and bullets and bombs. It will be about information.

speakerscorner.jpgSo tönt eine charismatische Stimme im Track „Speaker´s Corner“. Sie gehört Ishmael Blagrove, einem unabhängigen britischen Dokumentarfilmer. Seine Worte wurden „live“ an der Speaker´s Corner im Londoner Hyde Park aufgenommen. (Auf den Seiten seiner Film-Company findet sich auch ein Text, der sich weiter dazu auslässt.)

Diese parallele Metaphorik zu diesem unserem Netzprojekt wäre schon eine Erwähnung wert. Außerdem befindet sich der Track auf dem Album „Expedition to Planet Zog“ von Quest & Odissi, das sie als freien Download zur Verfügung stellen.

qo-album_artwork_9510.jpg

Album-Download

Cyberfunk-Podcast-Feed

Quest & Odissi sind in der NuSchool-Breakbeat-Szene fest etabliert. Die gebürtige US-Amerikanerin Odissi (MySpace) brachte schon mit 18 ihr erstes Release auf Quest´s Cyberfunk-Label unter. Inzwischen ist sie in West London ansässig, wo sie schon seit gut 3 Jahren eng mit Quest kooperiert. Neben ihren internationalen DJ-Karrieren produzieren die beiden gemeinsam Tracks. Odissi´s spröd-kühle Vocals klingen wie Anne Clark´s Enkelin, haben schon Tracks von Meat Katie & D. Ramirez, Dylan Rhymes, Vandal und Hyper verfeinert und durchziehen auch die Expedition zum Planeten Zog.

In den 60 Minuten auf Planet Zog prasseln ähnlich viele Eindrück auf den Hörer ein, wie auf den stereotypen Japaner während seiner „Europe-in -10-Days“-Reise. Innerhalb der Genre-Grenzen klingt das Album erfreulich abwechslungsreich. Odissi´s Elektroclash-Flirts wissen dabei am besten zu gefallen.

Das Album erscheint auch als ungemixte CD, sowie als Reihe von 12″s. Ich muss zugeben, dass bisher vergleichsweise wenige Produktionen der beiden den Weg in meine Plattenkiste gefunden. Aber zwischen Hören und Spielen liegt ja doch ein Unterschied und ein freies Album besitzt gegenüber 9 € für 2 Tracks einen offenkundigen Vorteil. Den MP3-Player der Wahl damit zu füttern, lohnt sich in jedem Fall.

Tracklist >>>

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19. Januar 2008 | Music-Tipps | Tags: | Kommentar schreiben »