Myom – Identity Correction | D&B-Mix 11/11


Versprechen gehalten: Der zweite in der Podcast-Pause zusammengestellte Mix ist aufgenommen. Er bringt einige neuere Tracks und erprobte Elemente aus meinen Club-Sets des letzten Jahres zusammen – der nächste Mix, der hoffentlich auch noch dieses Jahr fertig werden wird, wird sich ganz der minimalen, atmosphärischen D&B-Ästhetik widmen.

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Der Titel ‚Identity Correction‘ rührt daher, dass ich es seit 15 Jahren spannend finde, wie sich Drum&Bass musikalisch interessant hält und das Genre sich immer wieder neu erfindet (ok, 1 € ins Phrasenschwein). Als DJ erhält das den Spaß, mit dem Material zu arbeiten. Und als jemand der seinen Stil darüber definiert, Tracks mitunter über mehrere Minuten zu layern, ist es schön zu sehen, dass viel Neueres auch entsprechenden Raum dafür lässt. Und dass immer mehr Produzenten aus dem schablonenhafte Bedienen von Subgenres ausbrechen. Varietät in einem Mix zu präsentieren, ohne dabei harte Cuts zu machen und den Zusammenhang von Spannungsbögen zu verlieren, ist heute sehr gut möglich und ‚Identity Correction‘ versucht sich glaube ich ganz gut daran. Ein aktueller Schnappschuss der Identität des Chamäleons namens Drum&Bass aus meiner Perspektive.

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21. November 2011 | Myoms Mixes |

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Myom – Babylon Survival Kit (Original Dubbah Vol. 3) D&B-Mix 11/11

Meine Original Dubbah-Mixes Volume 1 und Volume 2 werden nach Jahren immer noch weit über Hundert mal im Monat runtergeladen und ich werde immer wieder mal nach einem Nachfolger gefragt (edit: ich stelle gerade fest, dass es nicht nur Leute gibt, die meine Mixes auf YT hochladen, sondern auch nochmal als Playlist nachbauen – crazy!).

Nun ist Schluss mit Warten:

Das Babylon Survival Kit enthält ein unerschöpfliches Reservoir überlebensnotwendiger Vibes für die modernen Zeiten. Einfach in ein bassreproduktionsfähiges Wiedergabegerät einlegen und die Kombination aus Reggae, Ragga, Dancehall und Dub mit Drum&Bass ihre Wirkung tun lassen. Neben den besten Dubwise-Tracks aus etwa den letzten zwei Jahren gibt es auch einen kurzen Ausflug bis weit zurück nach 1995. Und natürlich entstand das Teil wie immer live nur mit zwei Technics, dem Ecler HAK 310 und einem Stapel Platten.

Download (Rechts-Klick und Ziel speichern)

Vorbei ist sie also, die Pause des Mjusic-Podcasts. 12 Monate sind seit dem letzten Mix ins Land gegangen. In der Rückschau hätte ich mir den Rückzug besser gar nicht verordnet. Zumindest ist mir nun wieder deutlichst, welcher Stellenwert das DJing – und insbesondere das Produzieren von Studio-Mixes – für mich hat. In der Zwischenzeit habe ich immerhin Tracks für insgesamt drei Mixes zusammengestellt. Dass der Dubwise-Mix als der spontan zusammengestellste der drei zuerst fertig geworden ist, ist purer Zufall. Als nächstes kommt ein weniger spezieller „across the board“-Mix mit dem, was D&B in meinen Ohren derzeit spannend macht.

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1. November 2011 | Myoms Mixes |

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Myom – State of Play | D&B-Mix 11/10


Mein 25. Mjusic-Podcast: Warme Bässe für den kalten Winter, Minimal-Dubstep-Electronica-Drum&Bass auf 170 bpm, mit Beatnology-Diplom gemixt und wie immer strictly vinyl. Mit dem Mix halte ich den State of Play / Stand der Dinge fest: Was mich an Drum&Bass heute besonders interessiert und wie ich mit ihm arbeite.

Lasst euch von diesen atmosphärischen 90 Minuten gut über den Winter bringen, der Podcast pausiert nun voraussichtlich für ein paar Monate. Zum Mix gibt es noch mehr zu sagen als diese Stichworte und ich habe deshalb einige längere Anmerkungen zu Form und Inhalt geschrieben. Wer sich damit nicht aufhalten mag, stürzt sich am besten gleich auf den Download
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12. November 2010 | Myoms Mixes |

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Myom – Drums´n´Basses | D&B-Mix 10/10


Was lange währt … mein letzter Drum&Bass-Mix ist schon eine lange Weile her. Einen neuen hatte ich schon vor knapp einem halben Jahr aufgenommen, ein Teil gefiel mir aber nicht 100%ig, so dass es nun nochmal etwas gedauert hat, bis er seine endgültige Form gefunden hat. Zeitmangel und Anspruch sind eine schlechte Mischung.

Mit „Drums´n´Basses“ arbeite ich heraus, was für mich den Kern von Drum&Bass ausmacht. Es geht nicht um das kompilieren irgendwie „essentieller“ Tracks, sondern darum, den archetypischen Sound in DJ-Praxis auf zwei Plattenspielern zu bearbeiten und über eine typische Setlänge zu entfalten. Die Selection rekrutiert sich querbeet aus den letzten zwei-drei Jahren, viele Double Drops und „Third Records“ machen bekannte Tracks dennoch interessant.

Diese Besinnung auf das Wesentliche ist ein unnostalgisches „go back to go forward“, nicht nur weil das 10-jährige Jubiläum von tempo90 bald bevorsteht. Die Ausgangsfrage war, was mich eigentlich über diesen – ja noch viel längeren – Zeitraum als DJ an Drum&Bass interessiert hält. Den Mix zu machen war mein Weg, eine Antwort darauf zu finden.

Tracklist
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10. Oktober 2010 | Myoms Mixes |

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Semuta – Supanova | Drum&Bass-Mix 05/2010

Drum&Bass! Nach langer Abstinenz beehrt Semuta den Podcast mit einem neuen DJ-Set: 70 Minuten rockendster Drum&Bass, wie man ihn aus ihren Clubsets kennt und liebt.

Der Mixtitel ‚Supanova‘ setzt sich aus dem erstem und letzten Tracktitel zusammen und bedeutet nichts anderes als: Heisser Scheiss!

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4. Mai 2010 | Semutas Mixes |

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Myom – Clubstep | Dubstep-Mix 05/10

Mit meinem dritten Dubstep-Set ist die Trilogie nun abgeschlossen: Dubbah´s Delight für´s Warm-Up, Deepstep zum eingrooven und jetzt Clubstep zum Knochen verdrehen und die hands in the air werfen.

Das Set baut sich von zappeligem Future Garage über Wobbliges zu breakslastigem „Drum&Bass auf 140 BPM“ auf. Ziemlich Spaß gemacht hat, das Double-Drop-Breakinferno im Finale zu mixen und z.B. ‚Burning up‘ so zu verpacken, dass es kaum an sich läuft, sondern im Vordergrund immer ein anderer Track steht. Der Part  ist auch absolut on point, wohingegen 1-2 Übergänge vorher mit dem heissen Fader gestrickt sind. Dass Dubstep selten in dem Stil gemixt wird, kommt aber auch nicht von ungefähr. Vielleicht werd ich aber auch nur langsam alt und die Gicht kriecht in die Finger 😉

Tracklist:

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2. Mai 2010 | Myoms Mixes |

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Myom – Deepstep | Dubstep-Mix 03/10

Dubstep gewinnt ja in Deutschländ langsam an Popularität, jedoch hauptsächlich in seiner Form mit Wobblebässen und verzerrten Midrangelinien. Hier interessiert mich Dubstep als Bassmusik und seine Anleihen an technoide Deepness. Das Ergebnis ist bei weitem nicht so chillig wie mein letzter Dubstep-Mix „Dubbah´s Delight„. Eher tanzbar, aber nicht unbedingt ein Peaktime-Set.

Wie immer sind einige schon etwas ältere Tracks dabei, die ich einfach mal in einem Mix festhalten muss. Und natürlich zwei Tracks von Flextronics EP „Old Man Needs a Dirty Rave“ auf Sky´s Ablaze. Vollständige Tracklist am Ende des Artikels.

„Wieder Dubstep?“ Zuhause finde ich das Genre gerade einfach inspirierender, wohingegen D&B im Club nach wie vor unschlagbar ist. Die sich im Stich gelassen fühlende Drum&Bass-Fraktion kann aber beruhigt sein: Ein neuer D&B-Mix ist schon in der Pipeline. Up next kommt aber wohl ein „Clubstep“-Mix, mit Dubstep, der mehr auf die 12 geht.

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21. März 2010 | Myoms Mixes |

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