Note to self: Blog-Pflege & Redesign

Oh je, hab gerade durch Zufall festgestellt, dass die Kommentarfunktion hier schon eine ganze Weile nicht erreichbar war 🙁 Und ich wundere mich schon, dass es hier so still geworden ist.
Wird eh mal Zeit, dass ich mir die Site mal vornehme und gründlich überarbeite. Werde mich mal an ein umfangreicheres Redesign machen, sobald die Site für´s D.U. fertig ist.

22. August 2007 | blablablub | Tags: keine | Kommentar schreiben »

Que pasa?!? Ein Nachtrag zur ausgefallenen Party

Ich muss nochmal eine Ergänzung zu meiner ersten Stellungnahme abliefern.

Denn wie ich inzwischen erfahren habe, haben am letzten Freitag wohl auch weitere Läden (u.a. die Produktion) den gleichen Besuch von den ordnungshütenden Freunden & Helfern bekommen. Auch dort wurde die gleiche „Begründung“ angeführt.

Unfassbar!

Nochmal rekapitulieren: Ohne mit jemand Verantwortlichem gesprochen zu haben, fordert bei laufender Veranstaltung ein Polizeibeamter die DJs und Veranstalter auf, die Musik auszuschalten, da es „keine Genehmigung“ gäbe. Da sich von den Veranstaltern keiner mit Konzessionen & Co. auskennt, gehorcht man dem aufgebrachten Menschen. Bis dann die Geschäftführung vor Ort ist, um die Sache zu klären – es liegen alle erforderlichen Genehmigungen vor – sind die Gäste längst gegangen und die Party gelaufen.

Und das gleich in mehreren Diskotheken. Aber natürlich nicht in allen.

Wenigstens: Als am Samstag wieder (wenn auch andere) Beamte vor dem D.U. auftauchten, reichte ein kurzer Wortwechsel mit den anwesenden Anwälten, um die Veranstaltung ungestört und ordnungsgemäß durchführen zu können.

Die bereits zuvor aufgeworfene Frage bleibt: Von welchem Hafer wurde der Amtsschimmel bgestochen?

17. August 2007 | blablablub, Event-Reviews |

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Zur ausgefallenen Party vom 10. August

>>> siehe update oben! <<<

Fast 7 Jahre mussten wir darauf warten, jetzt war es endlich soweit: Eine unserer Parties wurde durch polizeiliche Intervention abgebrochen. Damit sind wir endlich im Olymp der Underground-Helden angekommen und werden irgendwann so populär wie Daft Punk, die schon 1997 die Hipness von Vorfällen á la „Stop the music and go home“ in ihrem Video zu „Revolution 909“ kultiviert haben: YouTube Preview Image

Was man also eigentlich besser gar nicht erzählen würde ist, dass das Ganze mit uns als Veranstaltern überhaupt nichts zu tun hatte. Noch nicht mal zu laut waren wir. Ihr dürft uns aber trotzdem gerne deswegen für ganz besonders cool und undergroundig halten 😉
Zu den Fakten (mein Kenntnisstand unmittelbar nach dem Non-Event):

Gegen 0.40h stand plötzlich ein Polizeibeamter im Clubbereich, kam auf Flextronic am DJ-Pult zu und forderte nicht gerade dezent: „Musik aus… sofort aus“ usw. Der Ausschank könne weitergehen, aber für die Tanzveranstaltung fehle eine „Genehmigung“.
In der Hand hatte er ein offiziell wirkendes Schreiben, das er aber nicht vorzeigen musste, geschweige denn wollte: Schließlich sind wir ja nur die Veranstalter und nicht etwa Geschäftsführer oder Besitzer des Emu´s / Down Under (nicht Artur von Trevamassive). Diese konnten erst nach einer Weile ein Gespräch mit den Beamten aufnehmen.

Danach erklärten sie uns in etwa Folgendes: Es sei seitens des Ordnungsamts eine Verfügung vorlegt worden, die die Durchführung der Tanzveranstaltung untersage. Grund: Ein vor einigen Wochen erstelltes Gutachten über eine erweiterte Lärmschutzmaßnahme liege beim Amt zwar schon vor, sei aber noch nicht abschliessend genehmigt. Nach eingeholter Rechtsauskunft sei die Verfügung nicht rechtskrätig, hieß es von den DU-Besitzern. Es bestünden gültige Konzessionen und wir könnten eigentlich weitermachen.

Seit dem Ersterben der Musik, waren inzwischen 45 Minuten vergangen, fast alle Gäste hatten den Club verlassen (Eintritt rückerstattet) und einige mehr waren an der Tür abgewiesen worden. Aufgrund der für uns unklaren Umstände und des inzwischen leeren Clubs haben wir vom Vorschlag der Geschäftsführung abgesehen, die Party nochmal neu zu starten. Tags darauf, am Samstag, soll zur letzten Party vor der Sommerpause wieder geöffnet werden.

So weit, so unklar.

Schade. Gerade vor 4 Tagen haben sich alle Veranstalter des DU getroffen und in einer Runde von ca. 30 Leuten geplant, was in der kommenden Saison alles gemacht wird. Natürlich wird es weitergehen, aber es fallen einem doch unschöne Geschichten aus anderen Städten ein, wie z.B. die langwierigen behördlichen Auseinandersetzungen des Frankfurter Ordnungsamt mit dem Space Place (siehe hier oder besser noch: neueres Interview mit Betreiber ab S. 7;).
Noch kann ich nicht so genau beurteilen, von welchem Hafer der Trierer Amtsschimmel gestochen wurde. Doch nicht nur aufgrund des enthaltenen Datums ein, wie ich finde, passender Text zu dem Vorfall:

Kurt Tucholsky (1931): Deutsches Chaos

10. August

Das für heute früh 8.30 Uhr angesetzte Chaos ist durch eine Notverordnung der Regierung auf morgen verschoben worden.

11. August

Heute 8.30 Uhr ist das Chaos ausgebrochen (Siehe auch Letzte Nachrichten). Das Chaos wurde durch eine Rede des Reichskanzlers sowie durch einen kurzen, kernigen Spruch des Reichspräsidenten Hindenburg eröffnet. Der preußische Ministerpräsident Braun führte in seiner Chaos-Rede aus, dass Deutschland auch fürderhin.
Das bayerische Chaos brach erst um 9.10 Uhr aus.
[…]

12. August

Heute hat das Reichs-Chaos-Amt seine Arbeit angetreten. Jedes Chaos (sprich: Chaos) bedarf demnach einer besonderen Chaos-Ausbruchs-Genehmigung durch das Reichs-Chaos-Amt, einer Nachprüfung durch das Reichs-Chaos-Nachschau-Amt sowie durch die einzelnen Chaos-Landesämter. […]

>> Volltext zum Weiterlesen

11. August 2007 | blablablub, Event-Reviews |

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Sich biegende Balken

Es gibt da einen Club, der diesen Monat mal wieder in der hiesigen Presse damit wirbt, an zwei Samstagen „Electronica & Drum&Bass“ auf einem Floor zu bieten. Das macht natürlich neugierig, wer denn genau da aufspielt. Onkel Google hilft: Bei den einen heisst das Motto: „Definitiv Partyhouse„, bei den anderen „Its aal about House Music„. (Was der wohl mit dem Fisch macht?). Also echte Drum&Bass-Experten in the House …

Da sollte wohl manch einer aufpassen, dass er von sowas keine lange Nasen und kurzen Beine bekommt, denn wenn dann noch vom Balken biegen alles zusammenkracht, kommt man vielleicht nicht mehr rechtzeitig weg.
Ich werd sicher nicht nachprüfen, ob´s wirklich Etikettenschwindel ist. Die Herren können ja durchaus in anderen Welten unterwegs sein, auch wenn sich ihre Profile nur um House drehen. Aber wenn D&B da Fehlanzeige sein wird, frag ich mich, wieso. D&B ist doch nun wirklich nicht populär genug, als dass sich das auszahlen würde.

29. Juni 2007 | blablablub | Tags: keine | 1 Kommentar »

Ich ich ich bei Last.FM

Als ob ich nicht eh schon genug narzistische Selbstdarstellung betreiben würde – da gibt es doch tatsächlich Seiten, die einem das abnehmen. Da es tatsächlich einige Hörer von Myom bei Last.FM gibt, gibt´s dort auch ganz automatisch ne Künstlerseite von mir. Für nen Drum&Bass-DJ vom Dorf, der noch nicht mal selbst produziert ja schon mal nett: Bin beliebter als Shy FX 😉 Nee, schon klar, dass die URLs bei zusammengesetzten Namen anders aussehen.

Hab mich dann aber mal gleich angemeldet. Wer´s nocht nicht kennt: Jetzt teilt mein Winamp-Plugin namens Audioscrobbler Last.FM mit, was gerade auf meinem Computer läuft und erzeugt daraus ein Musikprofil. Boah wie interessant. Interessant ist eher, dass dann anhand des Musikprofils ein Webradio zusammengestellt wird. „…alright …“

Allerdings hat CBS die Butze gerade aufgekauft, von daher gibts wohl bald Werbung galore auf die Öhrchen.

Aber was wohl auf schäuble.de/myom alles so zusammenläuft?

20. Juni 2007 | blablablub, Music-Tipps | Tags: keine | Kommentar schreiben »

Kreative Höhenflüge

Du hast keinen Bock dauernd Pizza zu essen – du willst nicht dauernd Döner essen.

Dann haben wir die Lösung. Geile Pizza in einer einzigartigen Mischung mit Döner. Fifity – Fifty – perfekt abgeschmeckt.

Klingt absurd und unverdaulich? Der neueste Streich der Fastfood-Mafia? Nein, so werden in this little town of ours „neue Partykonzepte“ großflächig und crossmedial beworben.

Ich hab nur „Black Music“ gegen „Pizza“ und „Alternative“ gegen „Döner“ ausgetauscht (und essen statt trinken, abgeschmeckt statt abgemischt). Die Interpunktion hab ich auch nicht verbrochen … Vielleicht leb ich ja in der falschen Welt, aber die beiden Stile haben doch auschließlich gemein, dass sie in Trier die meisten Leute ziehen. Wenn ich mir so einen Musikmix mit den im Kontext genannten Künstlern vorstelle … man füge oben „Kaffee“ & „Bier“ ein, um ein ähnliches Schaudern zu erzielen.

Wenn man den Fragen im ersten Absatz mit lautem „Ja!“ entgegnet, dann haut einen die angebotene Lösung garantiert vom Hocker. Vor Lachen. Oder weil man sich zu fest vor die Stirn klatscht.

Fällt sowas keinem auf? Blieb vor lauter innovativem Konzepte ersinnen keine Zeit mehr für´s Korrekturlesen? Spricht aus all dem die Verzweiflung? Oh ja. Sowohl die der Veranstaltenden, als auch die meine. Und die vom Captain.
Picarddisgust

19. Juni 2007 | blablablub |

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Der Down Under-Club hat eine Webseite

Von meiner Wenigkeit an einem Nachmittag mit der heissen Nadel zusammengestrickt, findet man dort immerhin schon einen kompakten Überblick über das exquisite Monatsprogramm. Checkt http://down-under-club.de

Im Laufe der kommenden 1-2 Monate wird eine „echte“ Site erstellt, die neben den üblichen Clubinfos mit einigen netten Funktionen aufwarten wird. Watch out!

Mit dem Down Under geht es kontinuierlich voran. Sound, Licht und andere Annehmlichkeiten werden in Abstimmung mit den Veranstaltern immer weiter verbessert. Einen Monat nach der Eröffnung hat sich schon einiges getan und auch der Zuspruch durch die Besucher ist gut. Bekommt Trier endlich endlich endlich einen brauchbaren Club? Die Chancen stehen gut!

3. Juni 2007 | blablablub |

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