Klebenshilfe von t90

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Yeah, die Aufkleber sind da! Als Motiv tragen sie unseren t90-Robi in drei modischen Ausführungen. Macht sich z.B. gut auf Plattenkiste, Motorhaube oder Stirn. Erhältlich auf jeder guten Drum&Bass-Party in Trier. Statt 9,98 € nur 0,00 €! Solange der Vorrat reicht

28. April 2007 | blablablub |

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t90 in hunderttausend.tv

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Wer bei der letzten Party den Herren mit der Filmkamera nicht aus dem Weg gehen konnte, hat gute Chancen sich nun im Bewegtbild wiederzufinden: Ein 5-minütiger Videobeitrag mit schönen Partyeindrücken und Interviews mit uns dreien. Zu sehen gibt´s das Ganze in den Offenen Kanälen in Trier und Luxembourg, aber auch im Web hier bei hunderttausend.de
Sollte auch bald bei youtube stehen (edit: da isses).
Dass da kein D+B läuft ist übrigens gar nicht so schlimm. Der Track stammt von dem Breaks-Mix hier.

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16. April 2007 | blablablub |

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Goodbye Produktion – Welcome to Down Under

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4 Jahre waren unsere feste Residenz in Produktion am Stockplatz, Palais am Dom und Produktion am Dom (kurz „die Ps“, hinter denen der selbe Verein steht / stand, falls jemand den Zusammenhang nicht erkennt). Ab Mai werden wir unsere Plattenkisten einmal im Monat in einen anderen Keller tragen und zwar in die Neustrasse 56 ins Down Under (der Club unter dem Emu´s).
Aber vom Dom ziehen wir uns nicht völlig zurück: Geplant ist, in der Produktion ca. 2 Events pro Jahr in der Größenordnung des Storm-Gigs vom Januar zu machen.

Da es in der Vergangenheit schon ab und an mal zu kuriosen Gerüchten über Veränderungen bei tempo90 gekommen ist (hätte nie gedacht, dass sich da jemand groß Gedanken drum macht), werd ich hier mal kurz die Frage nach dem Warum beantworten.Es gibt 3 wesentliche Gründe:

Größe:

Die Produktion am Dom ist sehr groß. Selbst 3-400 Leute können sich da sehr schnell verlieren, besonders wenn man auch noch wie wir den 2. Floor betreibt. Dementsprechend ist der Druck sehr hoch, viele Leute auf die Party zu bekommen. Und bei so einer Nischenmusik wie D&B ist das bei jedem mal eine erneute Aufgabe. Und wir werden ja auch nicht jünger 🙂

Kontext:

Ein mindestens genau so wichtiger Punkt ist, dass wir immer so ein bißchen die Vegetarier im Steakhaus waren. In der alten Produktion am Stockplatz ging es aufgrund vieler Fremdveranstalter noch etwas bunter zu. Nach der Neueröffnung der Produktion am Dom seit letztem Oktober sollte es eine programmatische Erneuerung geben, der Freitag zum Anlaufpunkt für ein „undergroundiges Publikum“ werden.
Inzwischen wird dort aber im Zuge des verdienten Erfolgs des Panic Club gleich an allen Freitagen die Indie-Kuh gemolken. Da passen wir also schon stilistisch nicht mehr so ganz hin. Auch aufgrund dieser Entwicklung sind unsere Hoffnungen geschwunden, dass sich nach dem Neustart der Produktion seit letztem Oktober auch die Bedingungen für club-orientierte Veranstaltungen verbessern.
Wir haben in den Produktionen und im Palais am Dom wohl so ca. 30 Parties gemacht, dabei Skeptiker in der Belegschaft zu treuesten Fans bekehrt, großartige Musik mit unseren Gästen erlebt … es war schön! Aber wie hieß noch unser Partymotto von 2003: Bewegung tut gut!

Die vielversprechende Alternative:

Nach 2 Jahren Exhaus und 4 Jahren in den Ps startet nun eine dritte Phase. Unsere Hoffnungen auf den Neustart des Down Under als People´s Club sind vor allem so hoch, da der Club nun von Artur von Trevamassive betreut wird. Er veranstaltet schon genau so lange wie wir und hat dementsprechend ähnliche Erfahrungen gemacht. Wenn er und alle Beteiligten ihre Aufgabe gut erledigen, könnte ein Traum wahr werden. Es ist großartig, dass es in Trier nun wieder einen Club gibt, den jemand leitet, bei dem nicht nur Herzblut über Profit geht, sondern der auch noch selbst aktiv unter ähnlichen Vorzeichen veranstaltet.
Freitags wird es im Down Under unter dem Rahmen „überclub“ verschiedene elektronische Partyformate geben. Die Chancen, den Freitag zu einer festen Anlaufstelle für ein bestimmtes Publikum zu machen, stehen gar nicht so schlecht. Das D.U. ist zwar ein eher kleinerer Club, aber im Sommer nutzen wir die wunderschöne Möglichkeit, auf dem angeschlossenen Beach Club einen chilligen Outdoor-Floor anzbieten.

Mit schöner Regelmäßigkeit wird es an jedem 2. Freitag im Monat „tempo90-Sound“ geben. In Mai, Juni & Juli präsentieren wir unter dem Banner „Colours of Drum&Bass“ unterschiedliche Subgenres unseres Lieblingssounds. Näheres bald hier!

P.S. Würde thematisch zwar passen, aber warum wir nicht stattdessen einmal im Monat das Forum-Studio bespielen, erklär ich ein ander mal 😉

30. März 2007 | blablablub |

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L I C H T U N G – Installation mit 1.228.800 Pixeln – Café Lübke 25.3.-8.4.

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Freunde der additiven Farbmischung können sich ab Sonntag bei „LICHTUNG“ im Café Lübke an einem optischen Buffet erfreuen. 1.228.800 wechselnde Pixel finden sich dort feinsäuberlich auf 20 Metern Projektionsfläche platziert.

Start des Photonen-Spektakels ist
Sonntag, 25.03.2007, 18:30h im Café Lübke
Installation – Hilario Regueiro Lopez, Lars Becker, Andreas Hybel

Die Installation ist bis zum 08.04.2007 immer von Di-So ab Anbruch der Dunkelheit zu sehen.

22. März 2007 | blablablub |

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6 Jahre tempo90 feat. DJ Storm – 29.01.2007 – Review

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„Wahnsinn“ – „Monsterparty“ – „Genial“ – „Gigantisch“ …. so und ähnlich sind die Reaktionen der Gäste, „wicked people!“ war Storm´s Fazit zum Abschied. Danke an alle! (Bitte bitte: Wer noch ein paar nette Fotos gemacht hat, her damit).
Eine Videoreview inklusive Interview mit Storm, sowie einiger Liveeindrücke der Party gibts bei hunderttausend.tv (watch@youtube). Hier aber erstmal mein persönlicher und lokal-gefärbter Blick auf eine der besten tempo90-Parties:

29.01.1997: Drum&Bass hat gemessen an kommerzieller Verbreitung und einhergehendem Medieninterese gerade eine Hochphase: Verschiedene Künstler veröffentlichen auf Major-Labels, auf MTV laufen Roni Size´s Brown Paper Bag und andere „Hits“. Im Zentrum der Aktivitäten stehen auch Goldie´s Label Metalheadz und die daran angeschlossenen Künstler.

Zwei dieser DJs wagt auch ein Trierer Veranstalter in einen kleinen Club in der Luxemburger Straße zu buchen: Kemistry & Storm auf ihrer ersten großen Deutschland-Tour. An einem Mittwoch Abend füllt sich der kleine Club unter anderem auch mit dem Schreiber dieser Zeilen, der mit seiner arschlangen Mähne eher wie ein „Metal-Head“, als ein Clubgänger aussieht.

Am nächsten Tag bleiben mehr als verknotete Beine und Muskelkater zurück. Da ist etwas Besonderes an Drum&Bass, das ich unbedingt an Andere weitergeben will. Auch diesem Schlüsselerlebinis ist der Entschluss zu verdanken, Platten nicht nur systematischer zu kaufen, sondern diesem Sound in Trier eine Heimat zu geben, denn der beschriebene Gig blieb leider eine einmalige Angelegenheit. Um das in Trier nochmal zu erleben, muss man eben selbst ran: Erste eigene Parties werden organisiert, die aber zunächst über Friends & Family hinaus niemanden interessieren. Erst 4 Jahre später gelingt es unter dem Label „tempo90“ mehrere Hundert Menschen zu einer D&B-Party zusammen zu bringen.

26.01.2007: Drum&Bass hat zwar seine Spuren hinterlassen, spielt aber im Mainstream keinerlei Rolle mehr. Dennoch existiert eine lebendige, weltweite Szene, die nicht zuletzt durch das Internet stärker zusammengewachsen ist. Mit tempo90 haben wir über die Jahre eine feine Fangemeinde missioniert, der wir zum Geburtstag etwas ganz Besonderes liefern wollen: DJ Storm, auch 10 Jahre später immer noch eine der ganz Großen, aber seit dem tragischen Autounfall von Kemistry 1999 alleine unterwegs.

Die Location füllt sich früher als gewöhnlich und schon bei unseren Warm-Up-Sets wird heftig getanzt. Als Storm um ca. 1.30h beginnt, gibt´s in dem knackig gefüllten Laden kein Halten mehr. Über ganze 3,5 Stunden baut Storm ein grandioses Set auf. Nicht nur an der Länge ihres Sets merkt man, dass sie Spaß hat. Dass sie mit Herzblut bei der Sache ist, kann man ihr ansehen. Gegen die vielen überspringenden Funken ist Silvester ein schwarzes Loch.

Es war ein wirklich genialer Abend der mir persönlich in Sachen Herzblut nochmal einiges klar gemacht. Wir haben das Ganze zu dritt auf die Beine gestellt und es ist einfach toll zu merken, dass das geht. Da wir alle auch unsere „normalen Leben“ führen, ist das sicher eine anstrengendere Sache, als sich die meisten so vorstellen. Es gibt trotz Routine vieles, was schief gehen kann und manches tut es auch immer.

Wenn die Party dann funktioniert, kompensiert das die Anstrengungen und den Frust: Die Tanzfläche ist dicht bevölkert und es gibt kaum jemanden, der nicht tanzt. Es wird nicht nur herumgestanden. „Music takes you“ heisst ein Klassiker. Drum&Bass macht das mit den Leuten. Und braucht keine drogen-induzierten Ohren, um zu funktionieren. Drum&Bass ist und bleibt die beste Musik, um ungezwungen und so wie man ist allen Stress zu vergessen, los zu lassen und ungezwungen zu feiern. Und in Trier immer wieder Fenster zu öffnen, in denen das möglich ist, ist eine schöne Mission.

Ich hoffe, dass es einigen genauso wie mir vor 10 Jahren ergeht und die Party vielen ein außergewöhnliches Erlebnis bereitet hat, das noch lange nachhallt. Und vielleicht wird jemand daran anknüpfen, wenn die alten Damen und Herren von tempo90 irgendwann mal mit dem ganzen Wahnsinn aufhören.

29. Januar 2007 | blablablub, Event-Reviews |

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Oldskool t90 (anno 2001)

Wer weiß es noch? Das Netz weiß es noch, wie ich gerade festgestellt habe:

t90 startete ja ursprünglich im Januar 2001 als Netzlabel. Parties veranstalten und Auflegen hatten wir bis dato eher unernst betrieben. Dieser ganze Wahnsinn ist erst als Zugzwang nach der Release-Party zu unserer ersten (und einzig gebliebenen) Label-Compilation Stussdämpfer entstanden.

Tjaja, damals bewegte sich unser Sound noch in einem Feld, „wo es gar nicht um Club geht oder Dancefloor, sondern eher darum, viele Sounds unterzubringen und sich selbstbewusst allerhand Skurrilitäten hinzugeben“ (aus einer Rezension in der De:bug). Die Zeiten sind ja nun endgültig vorbei und ob Breaks, Dubstep oder D&B haben wir uns rückgratlos den jeweiligen Szene-Mainstreams angebiedert. 😉

Da die Rechner damals noch weit von der heutigen Leistungskapazität entfernt waren, sind zumindest meine Dinger soundtechnisch ziemlich altbacken. Midas ist immerhin schon mit externem Sampler, Screwheadz dagegen noch komplett am PC mit Billigsoundkarte zusammengeschraubt. Heute könnte man damit wohl keine lobhudelnden Blumentöpfe für den Track mehr gewinnen. Einige Ideen sind aber nach wie vor ganz nice.

MIDAS (klick hier für download)

SCREWHEADZ (klick hier für Download)

Einige weitere Tracks stehen auch tatsächlich noch hier bei mp3.de, wo wir sie zusätzlich platziert hatten. Ich bin aber der einzige, der seinen Namen behalten hat. Viel Spass beim Raten!

10. Januar 2007 | blablablub, Tracks |

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Im Januar stürmt´s

Hurra! Nun ist´s handfest: Zu unserem 6. Geburtstag am 26. Januar werden wir Storm von Metalheadz auf unserer Party haben! Sie war sogar mal 1998 schon mal in Trier, in dem Laden, in dem heute der Spot-Club ist (damals Venus oder war da noch ein Name davor?). Damals hat sie noch zusammen mit Kemistry (R.I.P.) aufgelegt. Der Abend war für mich ein Schlüsselerlebnis in Sachen D&B. Ich / wir wollten das wieder in Trier haben. Aber da sonst keiner mehr D&B-Parties machte, haben wir das dann irgendwann selbst in die Hand genommen.

Warum sie auch super zu unserem Jubiläum passt, ist ein Statement, dass ich in einem Interview von Ihr gefunden hab:

I think the message of Drum & Bass is: It doesn’t matter where you´re from, what you´re wearing, who you are, how old you are … all come is welcome. For me, that´s the beauty of Drum & Bass.

Was anderes als Väth mit „The message is Feierei … guuude Laune!“. Und das ist genau das, was wir denken und mir auch verschiedene Beobachter als bezeichnend für die Stimmung und das Publikum auf unseren tempo90-Parties bestätigt haben. Authentizität kann man nicht kaufen. Auch wenn das ja immer wieder gerne probiert wird.

Hach, wir freuen uns echt tierisch und können´s kaum erwarten. Sobald die Grafiken stehen gibts den offiziellen Partyhinweis. Unser Robi hat ja schonmal ein Facelifting vornehmen lassen.

8. Dezember 2006 | blablablub |

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