FH-Sommerfest OHNE t90!

Entgegen inkorrekter Ankündigungen oder Erwartungshaltungen: Wir werden übernächste Woche nicht beim Sommerfest der FH dabei sein.

Bei den vergangenen 5 (?) Sommerfesten waren wir immer mit einem eigenen Floor vertreten. Jedes mal war´s ein voller Erfolg, so wild abgetanzt wie bei uns wurde auf den anderen Floors kaum.

Warum wir in in diesem Jahr draußen bleiben, hat sich nicht eindeutig geklärt. Der AStA hat diesmal outgesourced und die Organisation an Externe übertragen (siehe hier). Zwar wurden wir schon vor Monaten informell von Zuständigen angefragt, aber bis dato hat sich außer Vertröstungen nix ergeben.

Update 03.06.:

Der organisierende Produktion e.V. hat inzwischen nochmal beteuert, dass natürlich keinerlei Zusammenhang zwischen unserem diesjährigen Nicht-Engagement und unserem Umzug von Produktion ins D.U. besteht.

Ansonsten scheint es einiges an Unmut über die diesjährige Organisation zu geben, zumindest jagt eine Klarstellungsmail der Organisatoren die nächste über den FH-Verteiler. Hauptanlass ist wohl das erstmalige Kassieren von Eintritt (Zweifuffzisch), das mit dem Shuttlebus gerechtfertigt wird. Wenn man dem Studi ans Portemonnaie langt, reagiert er eben allergisch. Vor allem wenn es vor 2 Jahren noch für lau eine ganze Latte renommierter Acts aus ganz Deutschland zu hören gab.
Und was den Partyspaß sicher nochmal vergrößern wird ist, dass erstmals „Dancefloor 1-3 im untersten Stockwerk des Parkhauses“ zusammengepfercht sind (also auf ca. 70*30 m, siehe hier). Da bringt man doch gleich mal 4 Extra-Ohren zum Parallelhören mit!

25. Mai 2007 | blablablub | Tags: keine | Kommentar schreiben »

Mjusic-Podcast

UPDATE AUGUST 2008:

I´ve moved the site and probably didnt manage to redirect all the feed-links.

UPDATE YOUR FEEDLINKS! This is the correct one :Podcast

Mjusic hat nun auch einen Podcast. Habe endlich eine komfortable und saubere Lösung gefunden. Hier ist der Link zum Abonnieren: Podcast

Der Mjusic-Podcast besteht aus den Mixes, die hier so im Blog eingestellt werden. Inhhaltlich wird sich also nix ändern, aber man kann eben per RSS-Feed / Podcast auf den Shizzle zugreifen. Mal kurz zu den Vorteilen:

Was ist ein Podcast?

Podcasts sind nicht nur was für Fashion-Victims mit den Apple-Kistchen, auch wenn Apple schon fröhlich Anbieter verklagt, die den Begriff benutzen.
Podcasts sind regelmäßige Audio- und / oder Videosendungen im Netz, die man abonnieren kann. Man muss dann nicht mehr auf die Webseiten gehen sich die Angebote zusammensuchen. Je nachdem, womit man den Podcast benutzt, bekommt man nur die Information über eine neue Sendung oder gleich die Datei automatisch auf die Festplatte runtergeladen. Was man für letzteres braucht, ist ein so genannter Podcatcher oder ein MP3-Player mit Podcastfunktion wie eben iTunes (von dem ich nur abraten kann). Einen Software Überblick gibts hier.

Tip für Winamp benutzende Jungs & Mädchen: In den neueren Winamp-Versionen gibts in der Media-Library links im Menü den Punkt Shoutcast-Wire. Da Subscriptions anklicken und rechts mit Add den Link zum Podcast einfügen – voilà.

Wem das alles zu stressig ist, der kann den Podcast auch nur als Newsfeed abonnieren. Neue Firefox-Versionen fordern z.B. beim Klick auf den Link gleich auf, ein dynamisches Lesezeichen zu erstellen. Darüber sieht man dann die Liste der Beiträge im Podcast, die man per Klick aufrufen kann.

5. Mai 2007 | blablablub |

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Klebenshilfe von t90

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Yeah, die Aufkleber sind da! Als Motiv tragen sie unseren t90-Robi in drei modischen Ausführungen. Macht sich z.B. gut auf Plattenkiste, Motorhaube oder Stirn. Erhältlich auf jeder guten Drum&Bass-Party in Trier. Statt 9,98 € nur 0,00 €! Solange der Vorrat reicht

28. April 2007 | blablablub |

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t90 in hunderttausend.tv

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Wer bei der letzten Party den Herren mit der Filmkamera nicht aus dem Weg gehen konnte, hat gute Chancen sich nun im Bewegtbild wiederzufinden: Ein 5-minütiger Videobeitrag mit schönen Partyeindrücken und Interviews mit uns dreien. Zu sehen gibt´s das Ganze in den Offenen Kanälen in Trier und Luxembourg, aber auch im Web hier bei hunderttausend.de
Sollte auch bald bei youtube stehen (edit: da isses).
Dass da kein D+B läuft ist übrigens gar nicht so schlimm. Der Track stammt von dem Breaks-Mix hier.

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16. April 2007 | blablablub |

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Goodbye Produktion – Welcome to Down Under

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4 Jahre waren unsere feste Residenz in Produktion am Stockplatz, Palais am Dom und Produktion am Dom (kurz „die Ps“, hinter denen der selbe Verein steht / stand, falls jemand den Zusammenhang nicht erkennt). Ab Mai werden wir unsere Plattenkisten einmal im Monat in einen anderen Keller tragen und zwar in die Neustrasse 56 ins Down Under (der Club unter dem Emu´s).
Aber vom Dom ziehen wir uns nicht völlig zurück: Geplant ist, in der Produktion ca. 2 Events pro Jahr in der Größenordnung des Storm-Gigs vom Januar zu machen.

Da es in der Vergangenheit schon ab und an mal zu kuriosen Gerüchten über Veränderungen bei tempo90 gekommen ist (hätte nie gedacht, dass sich da jemand groß Gedanken drum macht), werd ich hier mal kurz die Frage nach dem Warum beantworten.Es gibt 3 wesentliche Gründe:

Größe:

Die Produktion am Dom ist sehr groß. Selbst 3-400 Leute können sich da sehr schnell verlieren, besonders wenn man auch noch wie wir den 2. Floor betreibt. Dementsprechend ist der Druck sehr hoch, viele Leute auf die Party zu bekommen. Und bei so einer Nischenmusik wie D&B ist das bei jedem mal eine erneute Aufgabe. Und wir werden ja auch nicht jünger 🙂

Kontext:

Ein mindestens genau so wichtiger Punkt ist, dass wir immer so ein bißchen die Vegetarier im Steakhaus waren. In der alten Produktion am Stockplatz ging es aufgrund vieler Fremdveranstalter noch etwas bunter zu. Nach der Neueröffnung der Produktion am Dom seit letztem Oktober sollte es eine programmatische Erneuerung geben, der Freitag zum Anlaufpunkt für ein „undergroundiges Publikum“ werden.
Inzwischen wird dort aber im Zuge des verdienten Erfolgs des Panic Club gleich an allen Freitagen die Indie-Kuh gemolken. Da passen wir also schon stilistisch nicht mehr so ganz hin. Auch aufgrund dieser Entwicklung sind unsere Hoffnungen geschwunden, dass sich nach dem Neustart der Produktion seit letztem Oktober auch die Bedingungen für club-orientierte Veranstaltungen verbessern.
Wir haben in den Produktionen und im Palais am Dom wohl so ca. 30 Parties gemacht, dabei Skeptiker in der Belegschaft zu treuesten Fans bekehrt, großartige Musik mit unseren Gästen erlebt … es war schön! Aber wie hieß noch unser Partymotto von 2003: Bewegung tut gut!

Die vielversprechende Alternative:

Nach 2 Jahren Exhaus und 4 Jahren in den Ps startet nun eine dritte Phase. Unsere Hoffnungen auf den Neustart des Down Under als People´s Club sind vor allem so hoch, da der Club nun von Artur von Trevamassive betreut wird. Er veranstaltet schon genau so lange wie wir und hat dementsprechend ähnliche Erfahrungen gemacht. Wenn er und alle Beteiligten ihre Aufgabe gut erledigen, könnte ein Traum wahr werden. Es ist großartig, dass es in Trier nun wieder einen Club gibt, den jemand leitet, bei dem nicht nur Herzblut über Profit geht, sondern der auch noch selbst aktiv unter ähnlichen Vorzeichen veranstaltet.
Freitags wird es im Down Under unter dem Rahmen „überclub“ verschiedene elektronische Partyformate geben. Die Chancen, den Freitag zu einer festen Anlaufstelle für ein bestimmtes Publikum zu machen, stehen gar nicht so schlecht. Das D.U. ist zwar ein eher kleinerer Club, aber im Sommer nutzen wir die wunderschöne Möglichkeit, auf dem angeschlossenen Beach Club einen chilligen Outdoor-Floor anzbieten.

Mit schöner Regelmäßigkeit wird es an jedem 2. Freitag im Monat „tempo90-Sound“ geben. In Mai, Juni & Juli präsentieren wir unter dem Banner „Colours of Drum&Bass“ unterschiedliche Subgenres unseres Lieblingssounds. Näheres bald hier!

P.S. Würde thematisch zwar passen, aber warum wir nicht stattdessen einmal im Monat das Forum-Studio bespielen, erklär ich ein ander mal 😉

30. März 2007 | blablablub |

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L I C H T U N G – Installation mit 1.228.800 Pixeln – Café Lübke 25.3.-8.4.

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Freunde der additiven Farbmischung können sich ab Sonntag bei „LICHTUNG“ im Café Lübke an einem optischen Buffet erfreuen. 1.228.800 wechselnde Pixel finden sich dort feinsäuberlich auf 20 Metern Projektionsfläche platziert.

Start des Photonen-Spektakels ist
Sonntag, 25.03.2007, 18:30h im Café Lübke
Installation – Hilario Regueiro Lopez, Lars Becker, Andreas Hybel

Die Installation ist bis zum 08.04.2007 immer von Di-So ab Anbruch der Dunkelheit zu sehen.

22. März 2007 | blablablub |

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6 Jahre tempo90 feat. DJ Storm – 29.01.2007 – Review

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„Wahnsinn“ – „Monsterparty“ – „Genial“ – „Gigantisch“ …. so und ähnlich sind die Reaktionen der Gäste, „wicked people!“ war Storm´s Fazit zum Abschied. Danke an alle! (Bitte bitte: Wer noch ein paar nette Fotos gemacht hat, her damit).
Eine Videoreview inklusive Interview mit Storm, sowie einiger Liveeindrücke der Party gibts bei hunderttausend.tv (watch@youtube). Hier aber erstmal mein persönlicher und lokal-gefärbter Blick auf eine der besten tempo90-Parties:

29.01.1997: Drum&Bass hat gemessen an kommerzieller Verbreitung und einhergehendem Medieninterese gerade eine Hochphase: Verschiedene Künstler veröffentlichen auf Major-Labels, auf MTV laufen Roni Size´s Brown Paper Bag und andere „Hits“. Im Zentrum der Aktivitäten stehen auch Goldie´s Label Metalheadz und die daran angeschlossenen Künstler.

Zwei dieser DJs wagt auch ein Trierer Veranstalter in einen kleinen Club in der Luxemburger Straße zu buchen: Kemistry & Storm auf ihrer ersten großen Deutschland-Tour. An einem Mittwoch Abend füllt sich der kleine Club unter anderem auch mit dem Schreiber dieser Zeilen, der mit seiner arschlangen Mähne eher wie ein „Metal-Head“, als ein Clubgänger aussieht.

Am nächsten Tag bleiben mehr als verknotete Beine und Muskelkater zurück. Da ist etwas Besonderes an Drum&Bass, das ich unbedingt an Andere weitergeben will. Auch diesem Schlüsselerlebinis ist der Entschluss zu verdanken, Platten nicht nur systematischer zu kaufen, sondern diesem Sound in Trier eine Heimat zu geben, denn der beschriebene Gig blieb leider eine einmalige Angelegenheit. Um das in Trier nochmal zu erleben, muss man eben selbst ran: Erste eigene Parties werden organisiert, die aber zunächst über Friends & Family hinaus niemanden interessieren. Erst 4 Jahre später gelingt es unter dem Label „tempo90“ mehrere Hundert Menschen zu einer D&B-Party zusammen zu bringen.

26.01.2007: Drum&Bass hat zwar seine Spuren hinterlassen, spielt aber im Mainstream keinerlei Rolle mehr. Dennoch existiert eine lebendige, weltweite Szene, die nicht zuletzt durch das Internet stärker zusammengewachsen ist. Mit tempo90 haben wir über die Jahre eine feine Fangemeinde missioniert, der wir zum Geburtstag etwas ganz Besonderes liefern wollen: DJ Storm, auch 10 Jahre später immer noch eine der ganz Großen, aber seit dem tragischen Autounfall von Kemistry 1999 alleine unterwegs.

Die Location füllt sich früher als gewöhnlich und schon bei unseren Warm-Up-Sets wird heftig getanzt. Als Storm um ca. 1.30h beginnt, gibt´s in dem knackig gefüllten Laden kein Halten mehr. Über ganze 3,5 Stunden baut Storm ein grandioses Set auf. Nicht nur an der Länge ihres Sets merkt man, dass sie Spaß hat. Dass sie mit Herzblut bei der Sache ist, kann man ihr ansehen. Gegen die vielen überspringenden Funken ist Silvester ein schwarzes Loch.

Es war ein wirklich genialer Abend der mir persönlich in Sachen Herzblut nochmal einiges klar gemacht. Wir haben das Ganze zu dritt auf die Beine gestellt und es ist einfach toll zu merken, dass das geht. Da wir alle auch unsere „normalen Leben“ führen, ist das sicher eine anstrengendere Sache, als sich die meisten so vorstellen. Es gibt trotz Routine vieles, was schief gehen kann und manches tut es auch immer.

Wenn die Party dann funktioniert, kompensiert das die Anstrengungen und den Frust: Die Tanzfläche ist dicht bevölkert und es gibt kaum jemanden, der nicht tanzt. Es wird nicht nur herumgestanden. „Music takes you“ heisst ein Klassiker. Drum&Bass macht das mit den Leuten. Und braucht keine drogen-induzierten Ohren, um zu funktionieren. Drum&Bass ist und bleibt die beste Musik, um ungezwungen und so wie man ist allen Stress zu vergessen, los zu lassen und ungezwungen zu feiern. Und in Trier immer wieder Fenster zu öffnen, in denen das möglich ist, ist eine schöne Mission.

Ich hoffe, dass es einigen genauso wie mir vor 10 Jahren ergeht und die Party vielen ein außergewöhnliches Erlebnis bereitet hat, das noch lange nachhallt. Und vielleicht wird jemand daran anknüpfen, wenn die alten Damen und Herren von tempo90 irgendwann mal mit dem ganzen Wahnsinn aufhören.

29. Januar 2007 | blablablub, Event-Reviews |

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