Clublife in Lemminghausen

Aldi hat Bioprodukte und Lidl auch Fair-Trade Produkte. Wieso machen das die reichsten Männer Deutschlands? Aus Liebe zur Natur? Aus Solidarität mit den Erzeugern?

In Aldi hab ich seit Jahren keinen Fuß gesetzt, weil sie die Preise im Einzehandel kaputt machen – gerade für Biobauern. In Lidl war ich ewig nicht mehr, weil die ihre Mitarbeiter bekanntermaßen schlecht behandeln und die Erzeuger von dem massiven Preisaufschlag für den „Fair-Trade“ nur einen Bruchteil erhalten. Ich kaufe lieber in kleinen Bioläden oder auf dem Markt ein, Edeka ist auch noch ok.

In Trier hat jetzt ein bekannter Club auch alternative Musik in sein Sortiment aufgenommen. Wieso machen die das? Aus Liebe zur Musik! Aus Solidarität um „die Lücke, die die Idealbank hinterlassen hat, zu schliessen.“ (O-Ton).

Nur Aldi und Lidl machen das mit „Bio“ und „Fair Trade“, weil es Marken / Labels sind, die trotz Nischendasein zusätzlichen Profit abwerfen. Dann müssen die Konsumenten auch nicht mehr lästig zum kleinen Laden um die Ecke (der hat eh letztes Jahr schon dicht machen müssen).

16. November 2006 | blablablub |

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Blüten im Umlauf

Ein gutes altes Konzert, bei dem „Rolling Stones“ als Größtes auf dem Plakat steht, wo dann aber nur der olle Gitarren-Roadie aus den 1960ern rumzupft und krächzt, würde wohl zünftig auseinandergenommen und der Veranstalter an eine Harley gekettet die A1 entlang geschleift. Scheiss-Idee also für Konzertveranstalter, aber leicht abgewandelt ein 1A-Trick für Clubbetreiber. Denn da gilt zweierlei: Keiner merkt´s – „ist ja alles nur Bumm-Bumm“, da hat Mama wohl Recht gehabt. Oder keinen stört´s – zumindest will sich keiner die Anhängerkupplung am gerade frisch geleasten Sportwägelchen versauen.

In Clubs gibts ja jede Menge herrlicher Tricks für volle Häuser, z.B. mit Musikrichtungen zu werben, die DJs dann aber anzuhalten, diese doch bitte gar nicht zu spielen. Beliebt ist auch, am selben Abend in zwei weiiiiiit auseinander liegenden Clubs ein DJ-Team anzukündigen (z.B. Leck-Sie und Gay-Paul – Name von der Red. geändert) und dann legt einer hier und der andere dort auf. Das ist zumindest für Anhänger des rationalistischen Glaubens alles noch erklärbar, da lukrativ: Große Namen, Hunderte von Menschen, Tausende von Euro. Kreative Realitätsauslegung die sich lohnt!

Was aber nicht auszahlt, ist die Tricks der Meister stümperhaft zu kopieren. Z.B. als Türsteher vergangenen Freitag auf die Frage: „Wer legt denn heute auf?“ mit „Einer von tempo90“ geantwortet, aber NICHT vor der Produktion gestanden zu haben. Mal ehrlich: Dass der Frager uns überhaupt kannte war Glück, dass er uns gleich persönlich kannte Pech. Und dass so dann 21 statt 20 Leute in dem Laden waren, hat dem Bock doch auch kein Fett auf die Rippen gezaubert. Besser gleich die Stones ankündigen: Think big!

Anyway, wir kommen die Gage dann mal die Tage abholen. Aber immer dran denken:

Wer tempo90-DJs nachmacht oder verfälscht oder nachgemachte oder verfälschte tempo90-DJs sich verschafft und in Verkehr bringt, wird mit übler Nachrede nicht unter zwei Jahren bestraft.

3. November 2006 | blablablub |

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Love the music? Support your Scene!

Intergroove UK, einer der größten Vinyl- und CD-Vertriebe für Clubmusik in England, hat gestern Insolvenz angemeldet. Die großen Breaks-Label und zahlreiche kleinere hatten Deals mit Intergroove UK. Für die Breaks-Szene ist das ein massiver Tiefschlag. Wieso? Was macht ein Vertrieb? Was hat das mit normalen Musikhörern und Partygängern zu tun? » Weiterlesen »

1. November 2006 | blablablub |

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R.I.P. Gregory Sylvester Coleman, Drummer des „Amen-Break“

Gregory Sylvester Coleman lebte von 1944-2006. Als Drummer der Funk-Band „The Winstons“ spielte er 1969 auf dem Stück „Amen Brother“ einen Drum-Break: 6 Sekunden freistehende Drums, ideal zum Sampeln, die als der „Amen-Break“ seit den späten 1980ern in unzähligen Rekonstruktionen in Tausenden von Tracks und Jingles (z.B. Futurama-Titelmusik) benutzt werden. HipHop, Jungle / Drum&Bass und andere breakbasierte Musikstile hätten sich ohne diesen Break wohl anders entwickelt.

Der Amen-Break in der Wikipedia

Eine informative, englische Video-Doku zur Geschichte des Amen-Breaks und seiner Bedeutung für die Musikwelt der letzten 20 Jahre

28. Oktober 2006 | blablablub | Tags: keine | Kommentare deaktiviert für R.I.P. Gregory Sylvester Coleman, Drummer des „Amen-Break“

Neuer Newsletterverteiler!

Vor kurzem hat sich mein Notebook und mit ihm auch unser unbezahlbarer Mailverteiler in die ewigen Jagdgründe verabschiedet. Es gab natürlich ein Backup, aber das lag auf einer Festplatte, die auch vor 2 Monaten den Freitod gewählt hat 🙄

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16. September 2006 | blablablub | Tags: keine | Kommentar schreiben »

keep on keepin´on

Everything changes and everything stays the same:
Die Herbstsaison startet und wir bleiben in der Produktion. Nur zieht die Produktion in das ehemalige Palais am Dom, das es also folglich nicht mehr gibt. Verwirrend, da geb ich Recht. Aber egal, Hauptsache ist, was drin steckt. Und das muss sich nicht verstecken. Am Dom wurde gehörig renoviert: Neue DJ-Stage, dicker Sound, zweiter Floor, chillige Lounge, … lasst euch überraschen!

In Zukunft wird also nicht mehr am Stockplatz, sondern wieder in den Gewölben am Dom gefeiert. Da es nun dort einen zweiten Floor gibt, werden wir auch regelmässig das Kontrastprogramm zu anderen Veranstaltungen liefern. Also Augen auf.

Richtig los geht das Ganze am Freitag den 27. Oktober. Da werden die tempo90-Altstars eine Schnittmenge der Partyreihen „Have a Break!“ und „The Finest in Drum&Bass“ liefern, es gibt also dicke Breakbeats und fetten Drum&Bass auf die über den Sommer ganz empfindlich gewordenen Öhrchen :rocks: Auf dem zweiten Floor gibt´s auch äußerst Geschmackvolles … Näheres bald hier.

Wir waren übrigens musikalisch nicht so faul, wie´s ausschaut. Meine Wenigkeit hat z.B. die Producing-Aktivitäten mal wiederbelebt. Die Ergebnisse in Form unglaublich fetter Tracks *räusper* wird´s auch bald hier zu hören geben

15. September 2006 | blablablub | Tags: keine | 1 Kommentar »

2. Malawi-Benefiz-Party (17.02.06) – Review

Das war ja wieder mal ein schönes Fest! Vielen Dank an alle Gäste, ihr habt mal wieder wildest gerockt! :rocks:

Aber erstmal zur Bilanz unserer Benefizaktion:

Wir haben den Betrag noch etwas aufgestockt und nun insgesamt 2000€ an Spenden an Oxfam Deutschland überwiesen! (Wir erwarten noch eine Eingangsbestätigung, die wir dann hier veröffentlichen). Vielen Dank an alle, die mit ihrem Eintritt, den Spenden und auch durch das entspannte Feiern und Abtanzen zum Gelingen der beiden Benefiz-Parties beigetragen haben. Ganz besonders gilt dies für unsere Freunde, die uns bei der Vorbereitung und Durchführung unterstützt haben. You know who you are!

Wir haben vor, auch bei zukünftigen Veranstaltungen Teile des Eintritts an Hilfsprojekte zu spenden, je nach unseren Möglichkeiten. Details erfahrt ihr dann in den jeweiligen Partyankündigungen. Aber da nun die Studis in die Semesterferien gehen und wir uns auch mal ein wenig um andere Dinge kümmern müssen, ist erstmal eine Party-Pause angesagt. Wir schmieden aber schon Pläne, wie´s weitergeht :hehe:

Um auf dem Laufenden zu bleiben regelmässig auf der Webseite vorbeischauen und / oder den Newsletter abonnieren!

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18. Februar 2006 | blablablub, Event-Reviews |

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