Dubstep Pressure

dubstep pressure

dubstep pressure

flextronic (tr)
myom (tr)
reflux (sb)
retrolog (sb)
kriparam (sb)

fr. 20.02.2008
kleines Exil
Trier

Während die Pappnasen die Innenstadt unsicher machen, wird im kleinen Exil das exotische Pflänzchen namens Dubstep gepflegt. Flextronic und meine Wenigkeit züchten mit den Saarbrooklyner Reflux und Retrolog in Verstärkung feinstes Gewobbel, rollende Beats und nebelgeschwängerte Atmos auf 140bpm. Dubstep ist für mich der Sound der Stunde und wird Dank aufgemöbelter Anlage auch mächtigste Wippness in die Glieder fahren lassen.

4. Februar 2009 | Events |

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Die „produktion“ macht schlapp

Worüber nun schon in der Stadt seit einiger Zeit geredet wurde, ist nun offiziell: “produktion” in finanzieller Schieflage (Artikel bei 16vor).

Man darf gespannt sein, wie die vom Insolvenzverwalterverhinderer angestrebte Lösung aussehen wird. Wer weiß derzeit schon (oder schon lange nicht), wie man in Trier eine „Disco“ in dieser Größe betreibt? Wunder kann man von ihm ganz sicher nicht erwarten. Patentrezepte gibt´s keine, so dass der Fachfremde auf Einflüsterer angewiesen sein wird. Vielleicht schliesst man sich an jenes gut ausgebaute Imperium an, das bis in die direkte Nachbarschaft reicht? Aber erstmal trommelt man wohl auf den Busch, um etwaige Rettungsbereite herbei zu locken. Verrückte soll es ja genug geben und die Luxemburger Geldspeicher sind nicht fern.

Schade, Schade. Wir hatten in der Produktion und den Vorgängerläden abgesehen von technischen Unzulänglichkeiten und der diebzgl. Überzeugungsarbeit für Clubsound – die man jedoch auch an Orten leisten muss, wo es der Außenstehende gar nicht vermuten würde – über Jahre hinweg äußerst faire Partner, um unsere Events zu realisieren. Dass diese Institution nun kollabiert, ist in Teilen natürlich hausgemacht, aber der Strukturwandel des kulturellen Raums in Trier lässt etwaige Defizite auch deutlicher zu Tage treten.

Solange die Kriterien für den ganz erheblichen Teil des potentiellen Publikums weiterhin

  1. billig saufen
  2. viele Leute
  3. mit vielen besoffenen Leuten billig saufen

lauten, werden noch weitere Läden ins Gras beissen. Und im nächsten Herbst gibt es dann so gut wie gar keine Läden mehr in der Innenstadt. Wenn das A1 dann 2011 langsam abbaut, eröffnet dann schon das neue Franchise mit Konzepten und Kapital von irgendwoher.

Gut, dass ich langsam alt werde.

7. Januar 2009 | blablablub |

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Myom – Original Dubbah Vol. 2 | D&B-Mix 12/08

myom original dubbahSooooo … nachdem verschiedentlich danach gedrängelt wurde: Hier ist der Nachfolger meines „Original Dubbah„-Mix!

Reggae, Ragga, Dancehall und Dub treffen auf Drum&Bass. Der Sound also, den wir hier auf den Reggaetronic-Parties kultiviert haben.

Mitten im Winter muss man die gute Laune erstmal ein wenig aufbauen (zumindest mir schlägt das momentane Rumgefriere etwas auf´s Gemüt). Deshalb startet Volume 2 in der melancholisch-dubbigen Stimmung, in der der Vorgänger ausgeklangen ist und lässt dann aber nach ein paar Minuten ungefilterten Sommersonnenschein rein …

Ziemliche viele „Hits & Classics“ aus Film, Funk & Fernsehen in der Selection – sogar der Junglist wird im DoubleDrop mit Shock Out verbraten. Und es sind fast alles Vocaltracks, ui. Ich scheue mich nicht, tatsächlich diesen uralten Scheiss aus den letzten 2 Jahren zu spielen. Gibt einfach zu viele essentielle Tracks, die ich unbedingt mal in einem Mix unterbringen will, Aktualität ist ein sekundäres Kriterium für mich.

Kurz herausstellen möchte ich den zweiten Track, Streetlife, denn der dreht unermüdlich seine Schleifen zwischen meinen Ohren: „If you dont understand my ghetto, you should have never come around …“ *summ summ*

Nachdem ich den Mix nun 1-2 mal durchgehört habe: Würdiges Sequel, das Spaß macht und selbst bei fiesestem Winterregenwetter gute Laune verbreitet *selbstaufdieschulterklopf*. Und natürlich entstand das Teil wie immer nur mit 2 Technics, einem Mixer und einem Stapel Platten.

Kommende Attraktionen: Der liebe Alex hat mir / uns einige Perlen seiner Mittneunziger-D&B-Sammlung vermacht, der ich mich im heiß ersehnten und bitter nötigen Urlaub mal widmen werde. Vielleicht kommt dabei ein Mix rum, zumindest aber ne Radioshow. Apropos: Im Urlaub werden auch ein paar letzte Pixel geschubst und CSS gefrickelt, damit Mjusic endlich mal ein gescheites Erscheinungsbild bekommt.

Tracklist:

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5. Dezember 2008 | Myoms Mixes |

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Myom @ Groovalistic 2.0

groovalistic_2_banner
klick für flyer

Myom (tempo90/mybreakz, Trier)
M-Pire (Groovalistic, Koblenz)
Kommander Keen (Groovalistic, Koblenz)
Scumdog (under the ground, Giessen)
Crss. (ertrinken im club/dingeundsachen, Berlin)
MC Dubln (breakism/phuturistic, Mainz)

Sa. 27. Dezember 2008
22 Uhr – 5 Euro
Hof Aspich
Koblenz-Lahnstein
MySpace-Page

„Groovalistic ist tot – es lebe Groovalistic2.0! Noch mehr Boom-Tschak, noch mehr Party, noch mehr rocken! Drum’n’Bass, Electro-Breakz, Mash Ups und New Rave  – no fillers only killers. Und das alles in der wiedereröffneten Kulturscheune Hof Aspich frisch präsentiert von Kommander Keen und M-Pire.“

Weihnachten ist eben die Zeit der Besinnung auf die wichtigen Dinge im Leben: Alte Bekannte in der Heimat treffen und feiern feiern feiern  😉

Nein, also auf den Gig freu ich mich wirklich maßlos! Schließlich haben die Groovalistic-Parties damals in den örli neintis maßgeblich meinen elektronischen Geschmack geprägt und habe ich so einige großartige Events verlebt (Red Snapper, Amon Tobin, Herbaliser, Storm undundund). Und jetzt darf ich beim Comeback auch mal nen „Mainact“ mimen. Ganz große Ehre, wobei ich mir natürlich nix vormach – die Zeit der großen Line-Ups sind halt nach ein paar Jahren Pause erstmal vorbei.

Was Groovalistic ausgemacht hat und an diesem Abend auch wieder zelebriert werden wird, war die „Freestyle“-Auflegerei, es ging oft querbeet aber absolut geschmackssicher durch die Genres. Seit Jahren hat ja in weiten Teilen eine üble Spalterei Einzug gehalten, bei der es statt um Musik oft um imaginierte Mini-Szenen und Stylefaschismus geht. Nein, früher war nicht alles besser, aber die Ohren mancherorts noch etwas offener. Die Party wird sicher ein Beitrag dazu, das Gute vom Alten ins Neue zu retten.

5. Dezember 2008 | Events |

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MyBreaks: Maximalism @ Flucht nach vorn

mybreaks maximalism

MyBreaks presents Maximalism

Breaks, Electro, Techfunk, Fidget House
DJs: M-Pire (Groovalistic) Myom (tempo90)

Fr. 05.12.2008
23.00 Uhr
Flucht nach vorn
Judengasse 4, Trier

Wem Minimal zu wenig ist: Die Extraportion dicker Bässe und knackigster Beats sorgt dafür, dass es bei den Maximalisitkern von MyBreaks alles andere als eintönig zugeht. Groovalistic-Großwesir M-Pire und Tempomacher Myom rocken mit zusammengeworfenen 20 Jahren Tanzflurrockercredits alles weg. Auf den Tellern drehen sich die leckersten Scheiben Breaks, Electro, Techfunk und Fidget House. Hands in the Air!

www.mybreaks.de

Check Myom´s Maximalism-Mix

18. November 2008 | Events |

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Nomaden in der Clublandschaft

Im Januar werden es dann 8 Jahre, dass wir mit tempo90 in Trier als Veranstalter unterwegs sind. Zeit, mal wieder ein paar Worte über unser geliebtes Hobby zu verlieren.

Aktuell verandert sich die hiesige Clublandschaft rasant, was nicht unspannend ist. Nach dem xten Umzug stehen wir wieder einmal vor der Aufgabe, einen Platz in dieser Gemengelage zu finden, in dem wir unsere Events nach den eigenen Vorstellungen umsetzen können. It aint easy:

Konnte man die im Frühjahr eröffnete Villa Conte am Stockplatz mit ihrem „Reich&Schön“-Konzept noch gleich als Totgeburt belächeln, die bestenfalls als Abschreibungsobjekt taugt, hat sich im September mit dem A1 ein Franchise in Trier angesiedelt, das aus zig Städten erprobte Konzepte mit einer Professionalität umsetzt, die man in Trier ansonsten eher vermissen muss. Inklusive Geiz ist geil-Dumpingpreisen und  Ausländer raus-Türpolitik. Die angestammten, eher auf den breiten Mainstream ausgelegten Clubs in der Innenstadt haben nun kurz nach der Eröffnung schon mit der Migration ihres Publikums auf die andere Moselseite zu kämpfen.

Die Produktion hält sich Dank täglichem Plakatblitzkrieg scheinbar noch recht wacker, drinnen herrscht aber de fakto häuig gähnende Leere. Musikkompetent wie eh und je, schmeisst man nun samstags einfach mal alles zusammen: „Dance Classics, Electro, Deutschhiphop, Rock, Minimal, Indie“ – wohl bekomm´s …

Wer mit offenen Ohren auf den letzten Minimalsausen war, versteht vielleicht, warum wir dort nicht nochmal einsteigen wollen. History repeats itself: Man organisiert einen Event für mehrere Tausend Euronen, der dann massiv darunter leidet, dass die Anlage im Laden trotz mehrfachem Hinweis auf klar ersichtliche Mängel einfach während der Veranstaltung partiell ausfällt. Darauf hatten wir weder nach dem DJ Storm-Event Januar 2007 weiterhin Lust, noch aktuell andere Promoter, weshalb mit der Lützenkirchen-Party wohl auch zum letzten mal am Dom gesaust werden wird.

Das ebenfalls vom A1 betroffene Forum geht in die Offensive und investiert in einen groß angelegten Umbau, der zwei echte neue Floors schaffen soll. Ob und wie das gut geht, bleibt natürlich abzuwarten. Samstags auf stilsitisches Einerlei zu setzen biegt das über Jahre gepflegte starre Konzept aber auch nicht wieder gerade. Wie man schon lesen konnte, werden wir da wahrscheinlich ab 2009 ein Format auf einem kleineren Floor ausprobieren („Die Tempomacher“). Nach dieser Ankündigungen kamen tatsächlich ein paar negative Rückmeldungen, wieso wir uns denn dort „einspannen liessen“, was den schlechten Ruf verdeutlicht, den das Forum – sicher auch nicht ganz zu unrecht – bei einigen genießt.

Wir hatten vor 2 Jahren im Gegensatz zu Panic Club, Trevamassive u.a. die Offerte ausgeschlagen, im Forum-„Studio“ aufzuspielen (der inzw. zum Raucherraum umfunktionierte Raum an der Straßenseite des Forums). Grund: Wir hiessen grundsätzlich die Politik nicht gut, „den Underground“ nach Schliessung der Idealbank mit ein paar Kröten aufkaufen zu wollen. Die Situation heute stellt sich uns allerdings anders dar:

Wer schon lange genug in Trier weilt, erinnert sich vielleicht daran, dass das Broadway-Kino einst neben Flimmerkiste, Luke u.a. als das Mainstreamkino verschrien war. Seit dem Cinemaxx wird das anders gesehen. Das anspruchsvolle Programmkino heisst inzwischen Broadway. In der Clublandschaft könnte es ähnlich verlaufen.

Um zu überleben, wird man sich in der Hindenburgstraße klar vom A1 abgrenzen müssen. Ein erster Schritt in diese Richtung ist die schon im Frühjahr begonnene Profilierung mit Off-Location-Events im Kulturforum Nord u.a. Je nachdem wie sich der eigentliche Club weiterentwickelt und sich verschiedene Rahmenbedingungen entwickeln, ist es nicht ausgeschlossen, dass wir auch dort Formate fahren.

Wer in diesem Kontext einer Drum&Bass-Crew „Ausverkauf“ vorwirft, hat nicht mehr alle Tassen im Schrank und / oder schlicht keinen Schimmer von den Realitäten der Veranstalterei in einer Kleinstadt. Wir sind auf einigermaßen verläßliche Strukturen angewiesen. Die Alternative wäre aufzuhören, was angesichts fortschreitenden Alters, zunehmender Beanspruchung durch den Day-Job und damit verbundener Rollenkonflikte mit der Zeit natürlich die immer naheliegendere Option wird.

Eine Homebase wird hoffentlich „die Flucht“ bleiben, der rechtmäßige Nachfolger des Down Under. Die Lage an „Triers Reeperbahn“ ist allerdings nicht die beste, was das Publikum bislang zum Glück wenig stört. In der Innenstadt haben Ordnungsamt & Anwohner allerdings eine für uns angemessene Beschallung nicht so gern und Drum&Bass ohne Bass geht nun mal nicht. Hier bleibt es abzuwarten, was möglich sein wird.

Eine der besten Anlagen steht aktuell tatsächlich im Exil / Exhaus. Das Problem sind hier die fußfaulen Trierer, die sich kaum außerhalb des Alleenrings bewegen wollen. Ein „Back to the roots“ zu unserer Heimstatt von 2001-2003 hat durchaus seinen Reiz, hinge aber davon ab, ob das Publikum wortwörtlich „mitgeht“.

Kürzlich haben wir auch mal das Chat Noir ausgetestet, das in den Clubbetrieb einsteigen will. Sound & drumherum sind gar nicht so schlecht, ich habe aber doch Zweifel, ob sich das Flair mit roten Samtvorhängen, Kronleuchtern und Gemälden tatsächlich für unser Publikum eignet. Mal sehen.

Fazit ist also: Selbst wenn man noch irgendwie die Energie aufbringen kann, ist es gar nicht so einfach, seine Ideen zu realisieren. Dass wir das überhaupt schon so lange mit nachhaltigem Erfolg fahren, ist bemerkenswert, wenn man mal vergleichbare Projekte in anderen Kleinstädten ansieht. Also statt zu maulen eher mal freuen, dass wir überhaupt was machen und durch mitmachen dazu beitragen, dass es noch ein Weilchen so weitergeht. Denn das ist es letztendlich: Die immer wieder grandiose Resonanz beim Publikum ist der Herzschrittmacher eines der langlebigsten Clubsoundformate in Trier.

Stay tuned …

15. November 2008 | blablablub |

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tempo90 plays Reggaetronic

reggaetron250.gif

Reggaetronic:
Reggae-, Ragga-, Dub- & Dancehall-flavored Drum´n´Bass & Jungle

Selectas:
Myom
Flextronic
Semuta

Samstag 15.11.2007
ab 23.00 uhr
Flucht nach vorn

Um eine Portion Sommer nachzuholen muss man gar nicht in die Ferne schweifen – tempo90 bieten eine ganz klimafreundliche Option, Sommervibes zu tanken.

Im November kommt bei tempo90 ausschließlich Drum&Bass auf die Plattenteller, der auf Reggae, Ragga, Dub oder Dancehall aufbaut. Diese Mischung aus energiegeladenen Beats & Bässen mit best gelaunten Sommervibes garantiert strahlende Gesichter auf dem Tanzflur.

Die Prime Time gehört diesmal Myom, der sich schon seit 5 Jahren auf diesen vom Reggae getragenen Sound spezialisiert hat. Nicht fehlen dürfen natürlich die tempo90-Residents Flextronic und Semuta.

Bei unserem Debut in der Flucht tobten im September schon 200 Leute durch die Nacht, diesmal wird sicher noch einer drauf gelegt! Denn wer bei den vormaligen Reggaetronics im Down Under dabei war weiß, dass man diese Party nicht verpassen darf.

Vorhören mit Myom´s „Original Dubbah“-Mix

25. Oktober 2008 | Events, tempo90-Events |

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