Boom Tschak – Webradio-Show #12

Die 12te Ausgabe von Boom Tschak wartet mit einem musikalischen Rundumschlag auf.

Fidget House, Breaks, Dubstep und Drum&Bass sind die Hauptzutaten von MyomÂŽs stilĂŒbergreifendem Mix, mit dem er fĂŒr offene Ohren und TellerrandĂŒberschreitungen wirbt.

In der Vinylauswahl des tempo90-Plattendrehers finden sich auch Reggae-, TripHop-, und ElektroeinflĂŒsse. Sogar Balkan Beats und Indietronics schauen mal vorbei.

3 mal 30 Minuten feinster Tracks. Vom Sofa auf den Tanzflur und zurĂŒck.

Den Stream gibt es wie immer in Endlosschleife hier bei hunderttausend.de

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14. September 2008 | Webradio & TV |

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Myom – Maximalism | Breaks Mix 06/08

myom maximalism

Zuletzt hab ich mit dem experimentierfreudigen Drumstep-Mix die Drum&Bass- und Dubstep-Headz bedient. Jetzt gibtÂŽs als Kontrastprogramm einen Mix aus dem Breaks-Genre: „Maximalism“ darf man getrost als Gegenentwurf zum omniprĂ€senten Minimalgeplucker verstehen. FĂŒr alle, die die Coverfunktionen ihres MP3-Gadgets so lieben, habe ich quick & dirty noch ein maximalistisches Cover erstellt. Reich an Textur, Farben & Formen verdeutlicht es den roten Faden des Mix: Rohe Energie, Schmutz und Schweiss fĂŒr Rave, Club und Wohnzimmerteppich.

Die Tracks rekrutieren sich fast alle so aus dem letzten Jahr, 3-4 habe ich auch schon im Boom-Tschak-Radio gespielt. Im Aufwind: Electrohouse-Anleihen. Spaß: Der Seitenhieb von Hardy & Lady Waks auf den Minimal-Hype, wird auch schon als Intro-Teaser benutzt. Killer: Der Opener von Quest & Odissi ist eine perfekte Mischung aus Funk und Kraft, die man so nur bei Breaks vorfindet. Ganz groß: Die beiden Tracks von Rico Tubbs mit ihren Oldschool-Anleihen, von denen der zweite dann das gemĂ€chliche Rauschillen einleitet. Gen Ende wirdÂŽs dann spĂ€testens mit dem Remix des Detroitklassikers etwas weniger maximal 😉

Als nĂ€chstes wird es wieder einen Drum&Bass-Mix geben, der wie Original Dubbah ausschließlich den „Reggaetronics“ frönen wird.

Langsam wird ĂŒbrigens mein Webspace eng (mein Hostingvertrag ist uralt, Webspaceaufstockung kostet lĂ€cherlich viel Kohle), so dass ich nach und nach alte Mixes offline nehmen muss. Das Archiv reicht jetzt nur noch bis Herbst 2004 zurĂŒck.

Tracklist:

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12. Juni 2008 | Myoms Mixes |

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Supercharged-Podcast: SuperStyleDeluxe

superstyle.jpgSuperStyleDeluxe sind Teufel an den Decks und liefern im Podcast des Supercharged-Labels eines ihrer famosen Sets ab: Funky Breaks vermischt mit einigen HipHop-Classics. Was der Ober-Kopfnicker am Schluss ist, muss ich unbedingt noch rausfinden.

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Unart: Die Mixes werden via Direktlink auf der Supercharged-Homepage angeboten, der Podcast-Feed allerdings nur ĂŒber iTunes 🙁 Und das sollte man nun wirklich nicht benutzen.

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21. Januar 2008 | Music-Tipps |

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Quest & Odissi: Expedition to Planet Zog

veröffentlicht bei munitionen.de

Revolution is not gonna happen, the way as it did in the 60s. […] The internet will become your AK47. Your email will become your ammunition and bullets. You must access and utilize the technology that exists today. Because the war that weÂŽll fight tomorrow will not be one with guns and bullets and bombs. It will be about information.

speakerscorner.jpgSo tönt eine charismatische Stimme im Track „SpeakerÂŽs Corner“. Sie gehört Ishmael Blagrove, einem unabhĂ€ngigen britischen Dokumentarfilmer. Seine Worte wurden „live“ an der SpeakerÂŽs Corner im Londoner Hyde Park aufgenommen. (Auf den Seiten seiner Film-Company findet sich auch ein Text, der sich weiter dazu auslĂ€sst.)

Diese parallele Metaphorik zu diesem unserem Netzprojekt wĂ€re schon eine ErwĂ€hnung wert. Außerdem befindet sich der Track auf dem Album „Expedition to Planet Zog“ von Quest & Odissi, das sie als freien Download zur VerfĂŒgung stellen.

qo-album_artwork_9510.jpg

Album-Download

Cyberfunk-Podcast-Feed

Quest & Odissi sind in der NuSchool-Breakbeat-Szene fest etabliert. Die gebĂŒrtige US-Amerikanerin Odissi (MySpace) brachte schon mit 18 ihr erstes Release auf QuestÂŽs Cyberfunk-Label unter. Inzwischen ist sie in West London ansĂ€ssig, wo sie schon seit gut 3 Jahren eng mit Quest kooperiert. Neben ihren internationalen DJ-Karrieren produzieren die beiden gemeinsam Tracks. OdissiÂŽs spröd-kĂŒhle Vocals klingen wie Anne ClarkÂŽs Enkelin, haben schon Tracks von Meat Katie & D. Ramirez, Dylan Rhymes, Vandal und Hyper verfeinert und durchziehen auch die Expedition zum Planeten Zog.

In den 60 Minuten auf Planet Zog prasseln Ă€hnlich viele EindrĂŒck auf den Hörer ein, wie auf den stereotypen Japaner wĂ€hrend seiner „Europe-in -10-Days“-Reise. Innerhalb der Genre-Grenzen klingt das Album erfreulich abwechslungsreich. OdissiÂŽs Elektroclash-Flirts wissen dabei am besten zu gefallen.

Das Album erscheint auch als ungemixte CD, sowie als Reihe von 12″s. Ich muss zugeben, dass bisher vergleichsweise wenige Produktionen der beiden den Weg in meine Plattenkiste gefunden. Aber zwischen Hören und Spielen liegt ja doch ein Unterschied und ein freies Album besitzt gegenĂŒber 9 € fĂŒr 2 Tracks einen offenkundigen Vorteil. Den MP3-Player der Wahl damit zu fĂŒttern, lohnt sich in jedem Fall.

Tracklist >>>

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19. Januar 2008 | Music-Tipps |

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Mad Decent Radio

Mad Descent Radioveröffentlicht bei munitionen.de

Diplo ruht sich nicht darauf aus, fĂŒr M.I.A. produziert, auf Big Dada mit seinem aufregenden Debut-Album Florida das Erbe DJ Shadows angetreten, die Baile Funk-Lawine ins Rollen gebracht und in Folge Remix-AuftrĂ€ge von Kanye West bis Bart Simpson eingefahren zu haben. Einige der großen KĂŒnstleraufgaben bewĂ€ltigt er offenkundig: Trotz Media-Hype lĂ€sst er sich weder stilistisch festnageln, noch verliert er sich in GefĂ€lligkeiten sondern hĂ€lt das Ohr an die Böden der Welt (where Woytila only kissed them).

Mad Decent heisst sein Label, auf dem produziert, aufgelegt, getourt und einmal im Monat Äther und Netz mit feinsten Radioshows bereichert wird.

Hard to find: Die Radio-Homepage mit Quicktime-Audio-Stream (wtf?) und dem iTunes-Podcast. Non-Fashion-Victims ohne iTunes klicken hier fĂŒr den Podcast-RSS-Feed.

Im Podcast-Archiv finden sich einige Perlen: Shows in denen der elektronische oder traditionelle Underground von Israel, Paris, ElfenbeinkĂŒste, New Orleans oder Buenos Aires vorgestellt oder verstorbenen GrĂ¶ĂŸen wie J Dilla oder James Brown Tribut gezollt wird.

Wem die Shows zu kurz geraten, bekommt hier seinen zweistĂŒndigen Essential Mix auf BBC Radio1 vom September 2007.

Weitere Infos bietet dieses Video-Interview:
YouTube Preview Image

16. Januar 2008 | Music-Tipps |

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Myom – Breakadence 12/07

Dann doch erst mal wieder ein Breaks-Mix. Mit einem wortspielerischen Titel, wie ihn sich nur verkopfte non-native speakers ausdenken können, sowie einer etwas gefÀlligeren Selection, die vielleicht ein paar Clubmusik-Affine auf den richtigen Geschmack bringen könnte (man darf ja noch trÀumen).

Nach dem Mööörder-Eröffnungstrack von den Plumps startet der Mix deshalb erstmal mit ziemlich geradem Techfunk und hĂ€lt dann im zweiten Drittel diesen Vibe trotz klarerer „Breaks“-Orientierung noch eine Weile bei. Im letzten Drittel wird mit Ragga- & Reggae-Vibes rausgegroovt. Wie sich das gehört 🙂

Einige der Tracks hab ich schon neulich im Boom Tschak-Radio gespielt. Hier dann mal ohne störendes Gelaber.

Tracklist

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11. Dezember 2007 | Myoms Mixes |

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MyBreaks Vol.4 feat. Groovalistic Soundsystem @ Down Under, 21.12.

mybreaks vol4

MyBreaks Vol.4
Groovalistic Soundsystem
feat. M-Pire & G.I.D. (Koblenz)
Myom (t90, Trier)
21.12.07 ab 23h
Down Under, Trier

Zum vierten Mal macht das Down Under Platz fĂŒr den „Clubsound 2.0“: Dicke BĂ€sse und knackige Beats mit einer gehörigen Portion Funk und Elektro, Reggae-, Rock- und HipHop-EinflĂŒssen sorgen dafĂŒr, dass es bei MyBreaks alles andere als eintönig zugeht.

Diesmal ist das GROOVALISTIC SOUNDSYSTEM zu Gast. Die DJs M-Pire und G.I.D. haben weit ĂŒber 100 Eigenveranstaltungen ausgerichtet, darunter mit illustren GĂ€sten wie Amon Tobin, Herbaliser, London Elektricity, Andrea Parker, Terranova u.v.m.

Als DJs bestritten sie jahrelang im DĂŒsseldorfer Kultclub Unique eine Residency, auf der Nature One richteten sie mehrfach einen eigenen Main-Floor aus, auf der HR-XXL waren sie zu hören und in der HR-Clubnight zu sehen. Auch im Ausland sind sie gefragt und können u.a. einen Auftritt in Fatboy SlimÂŽs Boutique-Club verbuchen. In Trier war die Groovalistic-Crew des öfteren in der Idealbank zu bestaunen.

28. November 2007 | Events, tempo90-Events |

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