Peoples Music Choice 2k9

pmc

DIE Megasause in Trier findet am Mittwoch den 20. Mai statt (ein Tag vor HImmelfahrt).

Wir spielen wieder zu spÀter Stunde mit Drum&Bass im kleinen Exil auf, wo ab 23h Trevamassive mit Reggae & Dancehall beschallen und im Anschluss Senor Flextronic & His Dubby Friends eine grandiose Dubstep-Liveshow zum Besten geben. Waren die SichtverhÀltnisse im kleinen Exil bei den PMCs bisher eher etwas trist, so gibt es diesmal all night long Visuals von den Herrschaften von  Sehnerv!

Das ĂŒbrige Programm ist wie gewohnt vielsteitig und mit Triers hochkarĂ€tigsten Formaten besetzt: House & Techno im Exil, Indie im Balkensall und Funk & Oldschool HipHop im CafĂ©. Details im Veranstaltungskalender der Wahl.

25. April 2009 | Events |

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8 Jahre tempo90!

t90_8_jahre

8 Jahre tempo90!
TrierÂŽs only place for Drum&Bass

DJs:
Myom
Semuta
Flextronic

Sa. 21.03.2009
ab 23:00h
Flucht nach Vorn
Judengasse 4
Trier-City

Abseits von schnelllebigen Trends ziehen TrierÂŽs dienstĂ€lteste unabhĂ€ngige Clubveranstalter unermĂŒdlich ihre Kreise. Über 50 Events in ungezwungen-offener AtmosphĂ€re hat man mit dem Trierer Publikum gefeiert und ihm einen einzigartigen Sound nahegebracht, bei dem man einfach nicht stillstehen kann. Und davon gibt es zum 8. Geburtstag natĂŒrlich nur das Beste:

Zum JubilĂ€um stellen die tempo90-DJs Myom, Semuta & Flextronic aus ihren Plattensammlungen eine Zeitreise durch die Drum&Bass-Geschichte zusammen. Klassiker in the mix mit aktuellsten Tracks – dass das nur rocken kann, garantiert auch die neue Anlage in der Flucht.

Alle GĂ€ste dĂŒrfen sich auf gratis Buttons & Sticker freuen!

25. Februar 2009 | Events, tempo90-Events |

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Myom – Original Dubbah Vol. 2 | D&B-Mix 12/08

myom original dubbahSooooo … nachdem verschiedentlich danach gedrĂ€ngelt wurde: Hier ist der Nachfolger meines „Original Dubbah„-Mix!

Reggae, Ragga, Dancehall und Dub treffen auf Drum&Bass. Der Sound also, den wir hier auf den Reggaetronic-Parties kultiviert haben.

Mitten im Winter muss man die gute Laune erstmal ein wenig aufbauen (zumindest mir schlĂ€gt das momentane Rumgefriere etwas aufÂŽs GemĂŒt). Deshalb startet Volume 2 in der melancholisch-dubbigen Stimmung, in der der VorgĂ€nger ausgeklangen ist und lĂ€sst dann aber nach ein paar Minuten ungefilterten Sommersonnenschein rein …

Ziemliche viele „Hits & Classics“ aus Film, Funk & Fernsehen in der Selection – sogar der Junglist wird im DoubleDrop mit Shock Out verbraten. Und es sind fast alles Vocaltracks, ui. Ich scheue mich nicht, tatsĂ€chlich diesen uralten Scheiss aus den letzten 2 Jahren zu spielen. Gibt einfach zu viele essentielle Tracks, die ich unbedingt mal in einem Mix unterbringen will, AktualitĂ€t ist ein sekundĂ€res Kriterium fĂŒr mich.

Kurz herausstellen möchte ich den zweiten Track, Streetlife, denn der dreht unermĂŒdlich seine Schleifen zwischen meinen Ohren: „If you dont understand my ghetto, you should have never come around …“ *summ summ*

Nachdem ich den Mix nun 1-2 mal durchgehört habe: WĂŒrdiges Sequel, das Spaß macht und selbst bei fiesestem Winterregenwetter gute Laune verbreitet *selbstaufdieschulterklopf*. Und natĂŒrlich entstand das Teil wie immer nur mit 2 Technics, einem Mixer und einem Stapel Platten.

Kommende Attraktionen: Der liebe Alex hat mir / uns einige Perlen seiner Mittneunziger-D&B-Sammlung vermacht, der ich mich im heiß ersehnten und bitter nötigen Urlaub mal widmen werde. Vielleicht kommt dabei ein Mix rum, zumindest aber ne Radioshow. Apropos: Im Urlaub werden auch ein paar letzte Pixel geschubst und CSS gefrickelt, damit Mjusic endlich mal ein gescheites Erscheinungsbild bekommt.

Tracklist:

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5. Dezember 2008 | Myoms Mixes |

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Holy Ghost vs Andy C

Note to self: D&B-Parties sind nicht der einzige Platz auf der Welt, wo es auf dem Tanzflur so richtig abgeht.

YouTube Preview Image

Die Remix Culture auf YouTube treibt ja tatsĂ€chlich manch großartige BlĂŒte. Tolles Editing, da kommen wohl jedem Drum&Bass-Head vor Lachen TrĂ€nen in die Augen.

23. Oktober 2008 | blablablub |

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Myom – ItÂŽs ClobberinÂŽ Time! | D&B-Mix 08/2008

clobberin timeEdit: Wie ich gerade festgestellt habe, funktioniert meine Pocasting-Software Podpress nicht mehr mit der neuen Version des CMS (WP2.6). Im FF erscheinen weder der Player, noch die Downloadlinks funktionieren. Und ich dachte es liegt an anderen Umstrukturierungen, grmpf. Hier der Downloadlink Edit2: Zumindest der Player und die Links funktionieren wieder. Es lag an den Post-Revisions in WP2.6, die ich ohnehin abschalten wollte. Jetzt nur noch die alte Feedadresse wieder ans laufen kriegen …

Der nĂ€chste Winter kommt bestimmt, weshalb ich nochmal Lust hatte, ein etwas dĂŒstereres und heftigeres Set zusammen zu stellen, bevor es den Nachfolger von Original Dubbah gibt.  Der Titel rĂŒhrt von einer heftigen Comicinfektion in meiner Kindheit: „ItÂŽs clobberinÂŽ time!“ ruft Thing von den Fantastic Four, bevorÂŽs PrĂŒgel setzt.

Der Mix beginnt mit einigen elektroid-technoiden Tracks (mit „Numbers“ hab ich ĂŒbrigens zum allerersten Mal ein MP3 verbraten, da es den Track nicht auf Vinyl gibt, sondern nur hier), bevor dann nach und nach die Lichter ausgehen und der Breakage-Tune einen Stilschwenk einleitet. Bei den Mixes der Tracks 12-15 ab Minute 37 entsteht dann echte Voodoo Magic. Danach dann noch ein paar Brecher – sowas wie „Scrabble VIP“ kann Spirit wie kein anderer. Raus gehts dann spĂ€ter mit einem Classics (zwischen den beiden Space Funk Remixen liegen ĂŒbrigens 12 Jahre!).

Alles in allem ist der Mix dann doch nicht ganz so durchgehend knĂŒppelig geworden, wie ursprĂŒnglich beabsichtigt. Aber man wird ja auch nicht jĂŒnger (diese Woche ĂŒbrigens; wie schlimm es schon steht, wird aber nicht verraten 😉

Tracklist

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25. August 2008 | Myoms Mixes |

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Myom – Drumstep | D&B-Mix 03/2008

(click for english version)

Nach lĂ€ngerer Zeit mal wieder ein Drum&Bass-Mix von mir. Dieser hier schlĂ€gt eine ganz andere Richtung ein, als mein letzter (Original Dubbah – dessen Nachfolger kommt aber auch bald).

Völlig ohne Dancefloor im Hinterkopf, habe ich mir die Aufgabe gestellt, mit neueren Tracks festzuhalten, was in den 90ern meine Begeisterung fĂŒr das Genre ausgelöst hat: Drum&Bass war Musik zum Zuhören und Staunen, die vor Experimentierfreudigkeit ĂŒbersprĂŒhte. Das innovative Spiel mit Beats, BĂ€ssen und Soundscapes steht heute leider oft dem gegenĂŒber zurĂŒck, Formeln bedienen, Produktionstechniken und Subgenres perfektionieren zu wollen. Ein paar Worte zu Selection & Mixing:
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22. MĂ€rz 2008 | Myoms Mixes |

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London – August 2007

Ach ja, England … schön warÂŽs mal wieder. Mit Frau J. 5 Tage in die Hauptstadt und dann fĂŒr knapp ne Woche aufÂŽs Land nach New Forest, Dorset und Kent. NatĂŒrlich gibts ein paar Infos ĂŒber die musikalische Seite des Urlaubs:

Clubbing-Highlight war der Alchemy-Rave im Turnmills, einer mir bisher unbekannten in East Central (Faringdon). Sehr weitlĂ€ufiges und verwinkeltes Venue, in dem man erstmal 20 Minuten rumlaufen muss, um sich zu orientieren. Normal in England: Soundsystems die nicht nur ein KarrĂ©e beschallen, sondern noch in der hintersten Ecke fĂŒr guten Klang sorgen und ne tolle Lichtanlage.

Angenehm fand ich dort auch den gehobenen Altersdurchschnitt – das jĂŒngere Ravepublikum zogÂŽs wohl primĂ€r in die Brixton Academy, wo u.a. Pendulum, Subfocus und einige der im Turnmills auf Floor 2 vertretenen Recken aufspielten:

In London ist man ja Mega-Line-Ups gewohnt, aber im Turnmills hĂ€tte man sich klonen mĂŒssen, um alle Highlights mit zu bekommen. Mainfloor (Progression Sessions) mit Marcus Intalex + DRS, LTJ Bukem + MC Conrad, Fabio + MC Fats, Bryan Gee; Floor 2 (Primal) mit Goldie, Zinc, Andy C, Grooverider, Digital, begleitet von den MCs Flux & Stirlin plus ein spezieller Reinforced-Floor mit Oldskool-Sets von 4 Hero, Paradox, Randall und der von uns ja im Januar nach Trier geladenenen Storm. Die Gute hatte auch Zeit fĂŒr nette SchwĂ€tzchen mit uns und glĂ€nzte wieder mit charmantem Understatement: „IÂŽve been practicing all day for this set and IÂŽm so nervous. That early 90s stuff is so slow!„. Dass sie dann nicht weniger als ein lupenreines Set ablieferte ĂŒberraschte kaum.

Intalex hatte hingegen kleine Schwierigkeiten, als er in der letzten halben Stunde seines Sets noch einige Klassiker verbriet und z.B. Photeks Rings Around Saturn total verholperte. Bis dahin war sein Set allerdings Top. Seine sehr deepen Sets haben fĂŒr mich was Therapeutisches: Muskeln auflockern, Kopf freimachen und in den Sound eintauchen. Schön am Hauptfloor war auch, dass mit DRS, Conrad und Fats die CrĂšme der UK-MCs am Start war.

Zum Abschluss gaben wir uns noch sensationelles Geballer von Digital mit wohl einigem Material von seinem kommenden Album. Um 5 enterten wir aber mal den Nightbus, denn am nÀchsten Tag wartete ja schon der Notting Hill Carnival .

Der Carnival ist ein afro-karibisches Event, dass im 40sten Jahr seiner Geschichte an 2 Tagen rund 2 Millionen Besucher auf die Straßen lockt. Den Kern bildet ein riesiger Umzug mit Wagen, auf denen Bands, DJs, TĂ€nzer … ZusĂ€tzlich gibts ca. 30 (?) Soundsystems an fester Position die alle möglichen Musikstile bedienen. Abends gibts dann diverse After-Parties.

Wen man aus der U-Bahn rausgeschwemmt wird und einen erstmal die Sonne und wummernden Subs eines D&B-Soundsystems von zwei Blocks Entfernung treffen, muss man sich einfach gut fĂŒhlen. Ich bin ĂŒberhaupt nicht der Typ fĂŒr Massenveranstaltungen, aber das war wirklich nett!

Was mich bzgl. Clubbing noch interessiert hat war, wie man mit dem im UK schon existierenden Rauchverbot klarkommt, das wir hier ja auch ab November in Rheinland-Pfalz haben. Selbst als Vielraucher muss ich sagen: Es geht doch ĂŒberraschend gut. Allerdings fallen einem diverse GerĂŒche unangenehm auf, die ansonsten vom Qualm ĂŒbertönt werden. Also brav auf Körperhygiene achten. Und: Keine HĂŒlsenfrĂŒchte! Dumm kannÂŽs auch laufen, wenn einem dĂ€mliche Bouncer nach einem Zigarettchen vorÂŽm Club den Wiedereinlass mit „I havenÂŽt seen your face before“ verwehren Passierte mir in so nem hippen Scheissladen bei der Old Street, in dem ne Freundin von ner Freundin Geburtstag feierte. (Schlußendlich landeten wir dann in ner Wohnung von irgendjemandem in der NĂ€he und dann noch in ner Jazz-Bar und nem Taxi mit fahruntĂŒchtigem, indischen Fahrer und alles war gut.)

Was mich in England (neben anderen Dingen) heimisch fĂŒhlen lĂ€sst ist, dass Breakbeats als solche ein selbstverstĂ€ndlicher Bestandteil des musikalischen Spektrums sind. Everybody can relate to it – auch wenn D&B und NuBreaks immer noch Nischen sind. Hier kann man sich im gebĂŒhrenfinanzierten öffentlichen Radio noch einigermaßen reprĂ€sentiert fĂŒhlen, was mir in D beim besten Willen nicht gelingen mag.

4. September 2007 | blablablub, Music-Tipps |

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