Myom – Drumstep | D&B-Mix 03/2008

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Nach lĂ€ngerer Zeit mal wieder ein Drum&Bass-Mix von mir. Dieser hier schlĂ€gt eine ganz andere Richtung ein, als mein letzter (Original Dubbah – dessen Nachfolger kommt aber auch bald).

Völlig ohne Dancefloor im Hinterkopf, habe ich mir die Aufgabe gestellt, mit neueren Tracks festzuhalten, was in den 90ern meine Begeisterung fĂŒr das Genre ausgelöst hat: Drum&Bass war Musik zum Zuhören und Staunen, die vor Experimentierfreudigkeit ĂŒbersprĂŒhte. Das innovative Spiel mit Beats, BĂ€ssen und Soundscapes steht heute leider oft dem gegenĂŒber zurĂŒck, Formeln bedienen, Produktionstechniken und Subgenres perfektionieren zu wollen. Ein paar Worte zu Selection & Mixing:
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22. MĂ€rz 2008 | Myoms Mixes |

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London – August 2007

Ach ja, England … schön warÂŽs mal wieder. Mit Frau J. 5 Tage in die Hauptstadt und dann fĂŒr knapp ne Woche aufÂŽs Land nach New Forest, Dorset und Kent. NatĂŒrlich gibts ein paar Infos ĂŒber die musikalische Seite des Urlaubs:

Clubbing-Highlight war der Alchemy-Rave im Turnmills, einer mir bisher unbekannten in East Central (Faringdon). Sehr weitlĂ€ufiges und verwinkeltes Venue, in dem man erstmal 20 Minuten rumlaufen muss, um sich zu orientieren. Normal in England: Soundsystems die nicht nur ein KarrĂ©e beschallen, sondern noch in der hintersten Ecke fĂŒr guten Klang sorgen und ne tolle Lichtanlage.

Angenehm fand ich dort auch den gehobenen Altersdurchschnitt – das jĂŒngere Ravepublikum zogÂŽs wohl primĂ€r in die Brixton Academy, wo u.a. Pendulum, Subfocus und einige der im Turnmills auf Floor 2 vertretenen Recken aufspielten:

In London ist man ja Mega-Line-Ups gewohnt, aber im Turnmills hĂ€tte man sich klonen mĂŒssen, um alle Highlights mit zu bekommen. Mainfloor (Progression Sessions) mit Marcus Intalex + DRS, LTJ Bukem + MC Conrad, Fabio + MC Fats, Bryan Gee; Floor 2 (Primal) mit Goldie, Zinc, Andy C, Grooverider, Digital, begleitet von den MCs Flux & Stirlin plus ein spezieller Reinforced-Floor mit Oldskool-Sets von 4 Hero, Paradox, Randall und der von uns ja im Januar nach Trier geladenenen Storm. Die Gute hatte auch Zeit fĂŒr nette SchwĂ€tzchen mit uns und glĂ€nzte wieder mit charmantem Understatement: „IÂŽve been practicing all day for this set and IÂŽm so nervous. That early 90s stuff is so slow!„. Dass sie dann nicht weniger als ein lupenreines Set ablieferte ĂŒberraschte kaum.

Intalex hatte hingegen kleine Schwierigkeiten, als er in der letzten halben Stunde seines Sets noch einige Klassiker verbriet und z.B. Photeks Rings Around Saturn total verholperte. Bis dahin war sein Set allerdings Top. Seine sehr deepen Sets haben fĂŒr mich was Therapeutisches: Muskeln auflockern, Kopf freimachen und in den Sound eintauchen. Schön am Hauptfloor war auch, dass mit DRS, Conrad und Fats die CrĂšme der UK-MCs am Start war.

Zum Abschluss gaben wir uns noch sensationelles Geballer von Digital mit wohl einigem Material von seinem kommenden Album. Um 5 enterten wir aber mal den Nightbus, denn am nÀchsten Tag wartete ja schon der Notting Hill Carnival .

Der Carnival ist ein afro-karibisches Event, dass im 40sten Jahr seiner Geschichte an 2 Tagen rund 2 Millionen Besucher auf die Straßen lockt. Den Kern bildet ein riesiger Umzug mit Wagen, auf denen Bands, DJs, TĂ€nzer … ZusĂ€tzlich gibts ca. 30 (?) Soundsystems an fester Position die alle möglichen Musikstile bedienen. Abends gibts dann diverse After-Parties.

Wen man aus der U-Bahn rausgeschwemmt wird und einen erstmal die Sonne und wummernden Subs eines D&B-Soundsystems von zwei Blocks Entfernung treffen, muss man sich einfach gut fĂŒhlen. Ich bin ĂŒberhaupt nicht der Typ fĂŒr Massenveranstaltungen, aber das war wirklich nett!

Was mich bzgl. Clubbing noch interessiert hat war, wie man mit dem im UK schon existierenden Rauchverbot klarkommt, das wir hier ja auch ab November in Rheinland-Pfalz haben. Selbst als Vielraucher muss ich sagen: Es geht doch ĂŒberraschend gut. Allerdings fallen einem diverse GerĂŒche unangenehm auf, die ansonsten vom Qualm ĂŒbertönt werden. Also brav auf Körperhygiene achten. Und: Keine HĂŒlsenfrĂŒchte! Dumm kannÂŽs auch laufen, wenn einem dĂ€mliche Bouncer nach einem Zigarettchen vorÂŽm Club den Wiedereinlass mit „I havenÂŽt seen your face before“ verwehren Passierte mir in so nem hippen Scheissladen bei der Old Street, in dem ne Freundin von ner Freundin Geburtstag feierte. (Schlußendlich landeten wir dann in ner Wohnung von irgendjemandem in der NĂ€he und dann noch in ner Jazz-Bar und nem Taxi mit fahruntĂŒchtigem, indischen Fahrer und alles war gut.)

Was mich in England (neben anderen Dingen) heimisch fĂŒhlen lĂ€sst ist, dass Breakbeats als solche ein selbstverstĂ€ndlicher Bestandteil des musikalischen Spektrums sind. Everybody can relate to it – auch wenn D&B und NuBreaks immer noch Nischen sind. Hier kann man sich im gebĂŒhrenfinanzierten öffentlichen Radio noch einigermaßen reprĂ€sentiert fĂŒhlen, was mir in D beim besten Willen nicht gelingen mag.

4. September 2007 | blablablub, Music-Tipps |

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Dubwise & Otherwise @ Down Under – Review

Wow, das war eine großartige Party! PhĂ€nomenale Stimmung, im rappelvollen Keller tanzen und schwingen alle zu Reggae Vibrations und D&B-Beats. Selbst einige bekennende Reggae-Ablehner waren hellauf begeistert. Und die early morning-Crew wollte ja gar nicht mehr gehen. Merci an alle Mitfeierer und Mitfeiererinnen!

Mein gut zweistĂŒndiges Set zur Hauptzeit hat mir wirklich irre Spaß gemacht, das hat man glaub ich auch gehört. Ist einfach ganz klar mein Lieblingssound seit einiger Zeit. Ich denk mal, dass wir das reine Dubwise-Format sicher im Herbst nochmal wiederholen werden.
Hier gibts leider nix zu sehen – die Kamera lag mal wieder von 23.00-6.30 Uhr unberĂŒhrt auf der Ablage 🙁

15. Juli 2007 | Event-Reviews |

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Myom – Original Dubbah | D&B-Mix 06/2007

dubbah

Serious kopfnicking fo da sofa cru: Mein neuer Mix mit feinsten Dubwise-Tunes. Der Titel ist natĂŒrlich angelehnt an einen aus Film, Funk und Fernsehen bekannten Ragga-Jungle-Classic. Aber das Wort findet Google tatsĂ€chlich sogar in der Schreibweise bei den Amis : „The word „Dubbah“ (pronounced dubb ah) is a „downeast“ Maine expression. It’s a friendly way to describe someone who is independent and a bit eccentric.“ Passt ja 😀

UnabhĂ€ngig, weil mir die Tracklist-Scanner egal sind, die einen Mix ĂŒbergehen, wenn Tracks alt (= ein Jahr) sind. Exzentrisch, weil die Tracks nicht immer nur nach Schema F hintereinander weg gespielt, sondern originell kombiniert werden. Schnell gemixt wird dann, wennÂŽs passt. Wenn Tracks Raum brauchen, bekommen sie ihn auch.
Gibt nagelneuen Kram und so das Geilste aus dem letzten Jahr. Geht los mit Sommer-Sonne-Sonnenschein-Vibrations, nach 30 Mins wirdÂŽs dann bissi atmosphĂ€rischer (… als hĂ€tte der Rest keine AtmosphĂ€re, but u know what i mean) und dann wird noch schön rausgedubbt.

Es folgt ĂŒbrigens in spÀÀÀtestens ner Woche ein Mix mit dem ganzen raueren Zeug. WerÂŽs also schneller & hĂ€rter braucht: RSS-Feed oder Podcast abonnieren, dann verpasst ihr nix.

Ach ja und diesmal sogar in 192kbps, solange der Traffic reicht, boh!
Checkt die Tracklist: –>

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15. Juni 2007 | Myoms Mixes |

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Myom – Colours of DnB: Liquid Funk (DnB-Mix)

Hier ist dann mal Futter fĂŒr den neuen Podcast. Neu ist auch der schnieke Player am Fuß dieses Posts. Damit kann man die Musi einfach streamen oder runterziehen.
Nach gut einem Jahr endlich wieder ein „offizieller“ D&B-Mix von mir. Der Themenbezug der Parties eignet sich auch ganz gut als konzeptioneller Rahmen fĂŒr DJ-Sets. Aufgabe: GenreĂŒberblick auch fĂŒr Einsteiger liefern, auch 2-3 „neue Klassiker“ abdecken (das sind so die DnB-Paradoxien) und irgendwie diesen genialen Sorriso de Floor-VIP-Mix von DJ Roots verbraten, den es auf seiner myspace-Seite fĂŒr lau gibt, aber leider nicht auf Vinyl. Gar nicht so easy ohne DJ-CD-Spieler, deshalb auch etwas vermurkst. Aber das StĂŒck ist sooo SOMMER, das musste einfach rein!

Trotz Subgenrefixierung hat sich so viel gutes Zeug angesammelt, was ich unbedingt verbraten wollte, weshalbÂŽs 22 Tracks in 65 Minuten geworden sind. Dementsprechend wird meist fix gemixt, was dem Flow aber glaube ich keinen Abbruch tut.

Sorry, keene Tracklist mehr hier. check id3-tag.

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5. Mai 2007 | Myoms Mixes |

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Love the music? Support your Scene!

Intergroove UK, einer der grĂ¶ĂŸten Vinyl- und CD-Vertriebe fĂŒr Clubmusik in England, hat gestern Insolvenz angemeldet. Die großen Breaks-Label und zahlreiche kleinere hatten Deals mit Intergroove UK. FĂŒr die Breaks-Szene ist das ein massiver Tiefschlag. Wieso? Was macht ein Vertrieb? Was hat das mit normalen Musikhörern und PartygĂ€ngern zu tun? » Weiterlesen »

1. November 2006 | blablablub |

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Future Vibes feat. L-Double & Infiltrata @ Pulp Club, Luxemburg

Hier mal ein kleiner Hinweis auf ne feine Party in der Region:

future vibes

Future Vibes

L Double (BBC 1 Xtra, Flex Rec.)
Infiltrata (Barcode, Renegade Hardware, Photek Rec.)
Radic (Full Force)
Bazooka (Full Force)
Krewzader (Mentallab)

hosted by MC Sterlin (Metalheadz)

Freitag 7.4.2006
The Pulp Club, Luxemburg
10 euro
23.00 Uhr

Ganz dickes Booking in Luxembourg, organisiert von den guten Jungs von Full Force.
C u there!

29. MĂ€rz 2006 | Events |

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