t90 in hunderttausend.tv

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Wer bei der letzten Party den Herren mit der Filmkamera nicht aus dem Weg gehen konnte, hat gute Chancen sich nun im Bewegtbild wiederzufinden: Ein 5-minĂŒtiger Videobeitrag mit schönen PartyeindrĂŒcken und Interviews mit uns dreien. Zu sehen gibtÂŽs das Ganze in den Offenen KanĂ€len in Trier und Luxembourg, aber auch im Web hier bei hunderttausend.de
Sollte auch bald bei youtube stehen (edit: da isses).
Dass da kein D+B lĂ€uft ist ĂŒbrigens gar nicht so schlimm. Der Track stammt von dem Breaks-Mix hier.

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16. April 2007 | blablablub |

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t90 @ Lichter aus Tekkno

lichter aus tekkno

Was soll ich sagen, wir machen zusammen mit den Groovalistics Sound auf dem Zweitfloor DES Tekkno-Ereignisses 2007 in Trier. Very famous und fĂ€ntĂ€stick Hauptacts, hab ich mir stecken lassen. Kenn mir damit ja nĂŒscht aus. Bei uns gibtÂŽs auf jeden Fall wieder mal schöne Breaks und D&B.
Mehr Info zur Party ĂŒber meinspace

16. April 2007 | Events |

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tempo90 feat. Breakslinger @ produktion, 30.03.2007 – Review

Schön warÂŽs! Die Semesterferien haben keine dramatischen Auswirkungen auf Besucherzahlen gehabt und es ging ja sogar mal etwas frĂŒher los, anscheinend hat der verbilligte Eintritt vor 0.00h wirklich funktioniert. Viele neue Gesichter waren da, zumindest kamÂŽs mir so vor.
Breakslinger hat feinstens gerockt, etwas rauerer Sound als erwartet, aber das war ja so der allgemeine Trend des Abends. Kein Wunder, wenn unser aller Flextronic fĂŒr das „WarmUp“ verantwortlich gemacht wird und schon mal gut losbretzelt 🙂
Und es gab natĂŒrlich erste Reaktionen darauf, dass wir jetzt monatlich im Down Under und nur noch 2 mal im Jahr am Dom residieren. Statements gingen von Erstaunis („LĂ€uft doch gut hier!“) bis zu vollster Zustimmung („Das Beste was ihr machen könnt.“). Eine ErklĂ€rung gibts ja hier im Blog zu lesen. Ich denke mal, dass die GrĂŒnde verstanden werden und ihr auch unter neuem Zeichen mit uns feiert.

2. April 2007 | Event-Reviews |

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Goodbye Produktion – Welcome to Down Under

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4 Jahre waren unsere feste Residenz in Produktion am Stockplatz, Palais am Dom und Produktion am Dom (kurz „die Ps“, hinter denen der selbe Verein steht / stand, falls jemand den Zusammenhang nicht erkennt). Ab Mai werden wir unsere Plattenkisten einmal im Monat in einen anderen Keller tragen und zwar in die Neustrasse 56 ins Down Under (der Club unter dem EmuÂŽs).
Aber vom Dom ziehen wir uns nicht völlig zurĂŒck: Geplant ist, in der Produktion ca. 2 Events pro Jahr in der GrĂ¶ĂŸenordnung des Storm-Gigs vom Januar zu machen.

Da es in der Vergangenheit schon ab und an mal zu kuriosen GerĂŒchten ĂŒber VerĂ€nderungen bei tempo90 gekommen ist (hĂ€tte nie gedacht, dass sich da jemand groß Gedanken drum macht), werd ich hier mal kurz die Frage nach dem Warum beantworten.Es gibt 3 wesentliche GrĂŒnde:

GrĂ¶ĂŸe:

Die Produktion am Dom ist sehr groß. Selbst 3-400 Leute können sich da sehr schnell verlieren, besonders wenn man auch noch wie wir den 2. Floor betreibt. Dementsprechend ist der Druck sehr hoch, viele Leute auf die Party zu bekommen. Und bei so einer Nischenmusik wie D&B ist das bei jedem mal eine erneute Aufgabe. Und wir werden ja auch nicht jĂŒnger 🙂

Kontext:

Ein mindestens genau so wichtiger Punkt ist, dass wir immer so ein bißchen die Vegetarier im Steakhaus waren. In der alten Produktion am Stockplatz ging es aufgrund vieler Fremdveranstalter noch etwas bunter zu. Nach der Neueröffnung der Produktion am Dom seit letztem Oktober sollte es eine programmatische Erneuerung geben, der Freitag zum Anlaufpunkt fĂŒr ein „undergroundiges Publikum“ werden.
Inzwischen wird dort aber im Zuge des verdienten Erfolgs des Panic Club gleich an allen Freitagen die Indie-Kuh gemolken. Da passen wir also schon stilistisch nicht mehr so ganz hin. Auch aufgrund dieser Entwicklung sind unsere Hoffnungen geschwunden, dass sich nach dem Neustart der Produktion seit letztem Oktober auch die Bedingungen fĂŒr club-orientierte Veranstaltungen verbessern.
Wir haben in den Produktionen und im Palais am Dom wohl so ca. 30 Parties gemacht, dabei Skeptiker in der Belegschaft zu treuesten Fans bekehrt, großartige Musik mit unseren GĂ€sten erlebt … es war schön! Aber wie hieß noch unser Partymotto von 2003: Bewegung tut gut!

Die vielversprechende Alternative:

Nach 2 Jahren Exhaus und 4 Jahren in den Ps startet nun eine dritte Phase. Unsere Hoffnungen auf den Neustart des Down Under als PeopleÂŽs Club sind vor allem so hoch, da der Club nun von Artur von Trevamassive betreut wird. Er veranstaltet schon genau so lange wie wir und hat dementsprechend Ă€hnliche Erfahrungen gemacht. Wenn er und alle Beteiligten ihre Aufgabe gut erledigen, könnte ein Traum wahr werden. Es ist großartig, dass es in Trier nun wieder einen Club gibt, den jemand leitet, bei dem nicht nur Herzblut ĂŒber Profit geht, sondern der auch noch selbst aktiv unter Ă€hnlichen Vorzeichen veranstaltet.
Freitags wird es im Down Under unter dem Rahmen „ĂŒberclub“ verschiedene elektronische Partyformate geben. Die Chancen, den Freitag zu einer festen Anlaufstelle fĂŒr ein bestimmtes Publikum zu machen, stehen gar nicht so schlecht. Das D.U. ist zwar ein eher kleinerer Club, aber im Sommer nutzen wir die wunderschöne Möglichkeit, auf dem angeschlossenen Beach Club einen chilligen Outdoor-Floor anzbieten.

Mit schöner RegelmĂ€ĂŸigkeit wird es an jedem 2. Freitag im Monat „tempo90-Sound“ geben. In Mai, Juni & Juli prĂ€sentieren wir unter dem Banner „Colours of Drum&Bass“ unterschiedliche Subgenres unseres Lieblingssounds. NĂ€heres bald hier!

P.S. WĂŒrde thematisch zwar passen, aber warum wir nicht stattdessen einmal im Monat das Forum-Studio bespielen, erklĂ€r ich ein ander mal 😉

30. MĂ€rz 2007 | blablablub |

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tempo90 feat. Breakslinger @ produktion, 30.03.2007

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Drum&Bass Floor:
Breakslinger (Roadblock Rec.)
Myom (tempo90)
Semuta (tempo90)
Flextronic (tempo90, Skud / Tyke)

Minimal Floor:
Heib (Kompakt)
Massju (Weird and Wired)

Produktion am Dom, Trier
30.3.2007 ab 23.00 uhr
3 euro vor, 5 euro nach 0.00h

Auch im MĂ€rz haben wir feine GĂ€ste auf 2 Floors am Start:

Auf dem D&B-Floor steht neben den t90-Residents der DJ & Producer Breakslinger von Roadblock Recordings an den Decks. Neben Releases bei Roadblock hat er beim fĂŒhrenden russischen D&B-Label Respect-Family veröffentlicht und einen Remix zum Album der Indie-Pop-Band Sansara beigesteuert.

Als ein Highlight seiner DJ-Karriere hat er auf der „Russian Drum’n’Bass Convention“ in St. Petersburg mehrere Tausend Leute gerockt. Mehr Info auf der Homepage von Breakslinger

Auf dem allerfeinsten Zweitfloor steht neben Heib von Kompakt ist diesmal Massju (Weird and Wired) an den Plattentellern fĂŒr geradere Beats verantwortlich. Mehr Info bei Massju @ myspace

Das Artwork zur Party ist natĂŒrlich eine kleine Anspielung auf den blauen Hirsch, das Logo der Kulturhauptstadt 2007. Macht unser brauner Robohirsch Trier zur Subkulturhauptstadt 2007? Wohl eher nicht. Checkt das Plakat und Flyer Front und Back.

10. Februar 2007 | Events, tempo90-Events |

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6 Jahre tempo90 feat. DJ Storm – 29.01.2007 – Review

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„Wahnsinn“ – „Monsterparty“ – „Genial“ – „Gigantisch“ …. so und Ă€hnlich sind die Reaktionen der GĂ€ste, „wicked people!“ war StormÂŽs Fazit zum Abschied. Danke an alle! (Bitte bitte: Wer noch ein paar nette Fotos gemacht hat, her damit).
Eine Videoreview inklusive Interview mit Storm, sowie einiger LiveeindrĂŒcke der Party gibts bei hunderttausend.tv (watch@youtube). Hier aber erstmal mein persönlicher und lokal-gefĂ€rbter Blick auf eine der besten tempo90-Parties:

29.01.1997: Drum&Bass hat gemessen an kommerzieller Verbreitung und einhergehendem Medieninterese gerade eine Hochphase: Verschiedene KĂŒnstler veröffentlichen auf Major-Labels, auf MTV laufen Roni SizeÂŽs Brown Paper Bag und andere „Hits“. Im Zentrum der AktivitĂ€ten stehen auch GoldieÂŽs Label Metalheadz und die daran angeschlossenen KĂŒnstler.

Zwei dieser DJs wagt auch ein Trierer Veranstalter in einen kleinen Club in der Luxemburger Straße zu buchen: Kemistry & Storm auf ihrer ersten großen Deutschland-Tour. An einem Mittwoch Abend fĂŒllt sich der kleine Club unter anderem auch mit dem Schreiber dieser Zeilen, der mit seiner arschlangen MĂ€hne eher wie ein „Metal-Head“, als ein ClubgĂ€nger aussieht.

Am nĂ€chsten Tag bleiben mehr als verknotete Beine und Muskelkater zurĂŒck. Da ist etwas Besonderes an Drum&Bass, das ich unbedingt an Andere weitergeben will. Auch diesem SchlĂŒsselerlebinis ist der Entschluss zu verdanken, Platten nicht nur systematischer zu kaufen, sondern diesem Sound in Trier eine Heimat zu geben, denn der beschriebene Gig blieb leider eine einmalige Angelegenheit. Um das in Trier nochmal zu erleben, muss man eben selbst ran: Erste eigene Parties werden organisiert, die aber zunĂ€chst ĂŒber Friends & Family hinaus niemanden interessieren. Erst 4 Jahre spĂ€ter gelingt es unter dem Label „tempo90“ mehrere Hundert Menschen zu einer D&B-Party zusammen zu bringen.

26.01.2007: Drum&Bass hat zwar seine Spuren hinterlassen, spielt aber im Mainstream keinerlei Rolle mehr. Dennoch existiert eine lebendige, weltweite Szene, die nicht zuletzt durch das Internet stĂ€rker zusammengewachsen ist. Mit tempo90 haben wir ĂŒber die Jahre eine feine Fangemeinde missioniert, der wir zum Geburtstag etwas ganz Besonderes liefern wollen: DJ Storm, auch 10 Jahre spĂ€ter immer noch eine der ganz Großen, aber seit dem tragischen Autounfall von Kemistry 1999 alleine unterwegs.

Die Location fĂŒllt sich frĂŒher als gewöhnlich und schon bei unseren Warm-Up-Sets wird heftig getanzt. Als Storm um ca. 1.30h beginnt, gibtÂŽs in dem knackig gefĂŒllten Laden kein Halten mehr. Über ganze 3,5 Stunden baut Storm ein grandioses Set auf. Nicht nur an der LĂ€nge ihres Sets merkt man, dass sie Spaß hat. Dass sie mit Herzblut bei der Sache ist, kann man ihr ansehen. Gegen die vielen ĂŒberspringenden Funken ist Silvester ein schwarzes Loch.

Es war ein wirklich genialer Abend der mir persönlich in Sachen Herzblut nochmal einiges klar gemacht. Wir haben das Ganze zu dritt auf die Beine gestellt und es ist einfach toll zu merken, dass das geht. Da wir alle auch unsere „normalen Leben“ fĂŒhren, ist das sicher eine anstrengendere Sache, als sich die meisten so vorstellen. Es gibt trotz Routine vieles, was schief gehen kann und manches tut es auch immer.

Wenn die Party dann funktioniert, kompensiert das die Anstrengungen und den Frust: Die TanzflĂ€che ist dicht bevölkert und es gibt kaum jemanden, der nicht tanzt. Es wird nicht nur herumgestanden. „Music takes you“ heisst ein Klassiker. Drum&Bass macht das mit den Leuten. Und braucht keine drogen-induzierten Ohren, um zu funktionieren. Drum&Bass ist und bleibt die beste Musik, um ungezwungen und so wie man ist allen Stress zu vergessen, los zu lassen und ungezwungen zu feiern. Und in Trier immer wieder Fenster zu öffnen, in denen das möglich ist, ist eine schöne Mission.

Ich hoffe, dass es einigen genauso wie mir vor 10 Jahren ergeht und die Party vielen ein außergewöhnliches Erlebnis bereitet hat, das noch lange nachhallt. Und vielleicht wird jemand daran anknĂŒpfen, wenn die alten Damen und Herren von tempo90 irgendwann mal mit dem ganzen Wahnsinn aufhören.

29. Januar 2007 | blablablub, Event-Reviews |

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Oldskool t90 (anno 2001)

Wer weiß es noch? Das Netz weiß es noch, wie ich gerade festgestellt habe:

t90 startete ja ursprĂŒnglich im Januar 2001 als Netzlabel. Parties veranstalten und Auflegen hatten wir bis dato eher unernst betrieben. Dieser ganze Wahnsinn ist erst als Zugzwang nach der Release-Party zu unserer ersten (und einzig gebliebenen) Label-Compilation StussdĂ€mpfer entstanden.

Tjaja, damals bewegte sich unser Sound noch in einem Feld, „wo es gar nicht um Club geht oder Dancefloor, sondern eher darum, viele Sounds unterzubringen und sich selbstbewusst allerhand SkurrilitĂ€ten hinzugeben“ (aus einer Rezension in der De:bug). Die Zeiten sind ja nun endgĂŒltig vorbei und ob Breaks, Dubstep oder D&B haben wir uns rĂŒckgratlos den jeweiligen Szene-Mainstreams angebiedert. 😉

Da die Rechner damals noch weit von der heutigen LeistungskapazitĂ€t entfernt waren, sind zumindest meine Dinger soundtechnisch ziemlich altbacken. Midas ist immerhin schon mit externem Sampler, Screwheadz dagegen noch komplett am PC mit Billigsoundkarte zusammengeschraubt. Heute könnte man damit wohl keine lobhudelnden Blumentöpfe fĂŒr den Track mehr gewinnen. Einige Ideen sind aber nach wie vor ganz nice.

MIDAS (klick hier fĂŒr download)

SCREWHEADZ (klick hier fĂŒr Download)

Einige weitere Tracks stehen auch tatsÀchlich noch hier bei mp3.de, wo wir sie zusÀtzlich platziert hatten. Ich bin aber der einzige, der seinen Namen behalten hat. Viel Spass beim Raten!

10. Januar 2007 | blablablub, Tracks |

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