tempo90: Drum&Bass @ Villa Wuller

DNB_II

tempo90 – DrumÂŽnÂŽBass
DJs: Crocket, Breakslinger, Benedor, Myom, Semuta

Samstag 11. Juli 2015 ab 23.55 Uhr
Villa Wuller, Trier

Ein letztes Mal vor der Sommerpause rollen die BĂ€sse durch die Villa. Nicht verpassen :)

3. Juli 2015 | Events, tempo90-Events | Tags: , | Kommentar schreiben »

tempo90: The Great Escape @ Flucht nach vorn

Drum&Bass mit
Steve McCrocket
Scarlett Semutasson
Robert DeMyom
Richard Breakslinger
Sean Benedor

Samstag 18. Dezember
Flucht nach vorn
Judengasse 4, Trier

tempo90 zelebrieren die Flucht aus der Flucht: Ein letztes Mal wabern die schweren BĂ€sse und schnellen Beats durch die Keller in der Judengasse, der zum Jahresende schliesst. Schon im VorgĂ€ngerclub „Down Under“ hat Triers Drum&Bass-Insitution den Underground-Sound unters Volk gebracht. Auch diesmal sind mitreissende DJ-Sets von Myom, Semuta, Breakslinger, Benedor und Crocket garantiert.

Verbilligter Eintritt & Tickets gewinnen via
facebook.com/tempo90

Der Flyer ist eine kleine Hommage an „The Great Escape
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16. November 2010 | Events | Tags: , , | Kommentar schreiben »

Am TĂŒrpfosten hĂ€ngengeblieben?

TĂŒrsteher, die ihren Job schlecht machen, sind ein leidiges Thema:

Wir hatten schon erwartet, dass wir in der noch nicht etablierten Location „Kulturgut“ Besuchereinbußen zu erwarten hĂ€tten. Dass wir den Minusrekord in ĂŒber 9 Jahren tempo90 einfahren wĂŒrden, hat uns dann doch ĂŒberrascht. Wie sich nun herausstellt, lag das offenbar nicht alleine an Faktoren wie der Openhouse-Massenveranstaltung am Vortag, startenden Uniferien und der ersten lauen Sommernacht des Jahres, sondern auch am TĂŒrsteher.

Inzwischen haben wir von einer ganzen Reihe voneinander unabhĂ€ngigen FĂ€llen gehört, denen der TĂŒrsteher ausgeredet hat, die Veranstaltung zu besuchen. Übereinstimmungen aus den Berichten betreffen Äußerungen, dass nix los sei und man ohnehin in ner halben Stunde schliessen wĂŒrde, die Euros könne man sich sparen. Im frĂŒhesten bekannten Fall ist das wohl bereits gegen 0.15h passiert.

Da wollte wohl jemand frĂŒh Feierabend machen.

Uns wurde das erst bewusst als uns gegen 2 Uhr einige Freunde unter den GĂ€sten auf das Problem ansprachen. Da das Personal vom Kulturgut gestellt wird, haben wir selbst keine organisatorische Verantwortung, zustĂ€ndig war die Veranstaltungsleiterin, die sich dem Problem auch sofort annahm. 2.30 Uhr sollte also niemand mehr an der TĂŒr hĂ€ngen geblieben sein, aber das war natĂŒrlich reichlich spĂ€t.

Wem ist das noch passiert? Meldet euch in den Comments oder per Mail!

Von unserer Seite eine Entschuldigung an alle, die weggeschickt wurden – es lag leider nicht in unserer Hand! Schade, denn wir haben eigentlich einen positiven Gesamteindruck von der Location: Die Anlage kann was, Atmo & Licht sind auch gut und das eigentliche Team ist wirklich supernett.

Der Vorfall hat inzwischen fĂŒr einige Aufregung gesorgt und der Betreffende muss sich wohl andere TĂŒren zum stehen suchen.

29. Mai 2010 | blablablub | Tags: , | Kommentar schreiben »

Fight for your right to party


(Foto: Breakslinger)

… rappten die Beasties. Auch dies gehört dazu:

Auf dem John B-Event im Januar hat der Fotograf des Lifestyle-Magazins GÀste fotografiert, ohne deren Einwilligung zu holen. Die Fotos wurden online veröffentlicht. Da dies nicht rechtens ist, habe ich mich am 9.2. mit diesem Schreiben beschwert.

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe am 23. Januar im Exhaus eine Veranstaltung ausgerichtet, zu der Sie im Internet folgende Fotostrecke veröffentlicht haben: [Anmerkung: Den Link gebe ich hier nicht wieder.]

Ich wurde nun von mehreren GĂ€sten darauf angesprochen, dass Ihr Fotograf, Herr […], offensichtlich nicht mit § 22 KUG vertraut ist, da er sie ohne Einwilligung fotografiert hat und ihre Fotos auf Ihrer Website veröffentlicht wurden.

An den Aufnahmen Nr. […]  können Sie bereits anhand der Bildkomposition erkennen, dass hier Personen in der Menge aus gewisser Entfernung fokussiert wurden und auch die ĂŒbliche Praxis, ein EinverstĂ€ndnis auch nonverbal, z.B. ĂŒber Augenkontakt o.Ă€. einzuholen, mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht eingehalten wurde.

Ich bin als Veranstalter nicht damit einverstanden, wenn GĂ€ste ohne Ihr EinverstĂ€ndnis fotografiert und diese Fotos im Internet veröffentlicht werden. Was mir sauer aufstösst ist, dass sich das Interesse des TV-Medienhauses an unseren seit 9 Jahren betriebenen Veranstaltungen in engen Grenzen hĂ€lt – das Nischen-Argument aber nicht mehr gilt, sobald ĂŒber das Fotostrecken-Format Page Impressions fĂŒr die IVW-Statistik generiert werden können.

Ich bitte Sie hiermit, die von Ihnen als Fotografen entsandten Personen ĂŒber ihre Rechte und Pflichten in Kenntnis zu setzen. Sollten sich bei kĂŒnftigen Veranstaltungen der Eindruck ergeben, dass Ihr Fotograf sich unprofessionell verhĂ€lt, muss ich im Rahmen des Hausrechts ein Fotografierverbot aussprechen.

Lifestyle reagierte prompt mit der Mitteilung, dass man den betreffenden Fotografen informiert und um eine Stellungsnahme gebeten habe. Nach 3 Wochen stehen die Fotos nach wie vor online – gehört habe ich bislang nichts.  Ich habe heute nochmal nachgehakt und werde euch auf dem Laufenden halten.

Da Lifestyle seit 1-2 Jahren zum Trierischen Volksfreund (TV) gehört, der im Impressum auch als Seitenbetreiber angefĂŒhrt wird, ging das Schreiben ebenfalls an diesen – hier reagierte man jedoch bislang ĂŒberhaupt nicht.

Der TV ist wiederum der Holtzbrinck Verlagsgruppe zugehörig. In anderen Holtzbrinck-Titeln (vom TV weiß ich es als Nicht-Leser nicht) wird ja immer gerne kritisch darauf hingewiesen, dass „die jungen Leute“ heute im Web so sorglos mit ihrer PrivatsphĂ€re umgingen. So sei z.B. so Manchem schon die Bewerbung verhagelt worden, weil seine kompromittierenden Privatfotos im Netz zu finden waren (Lektion: Immer schön konform bleiben und alles was man tut zuerst vom „Personalchef im Kopf“ absegnen lassen).

Dazu und einigen weiteren Aspekten des Wehklagens um den schwindenden „QualitĂ€tsjournalimus“ passt es natĂŒrlich nicht, fĂŒr seine BlĂ€ttchen Amateure loszuschicken, die jeden knippsen, der seine Rechte nicht kennt und dann ex-post-Hinweise auf Problematisches einfach zu ignorieren.

Es bleibt den Betroffenen nochmal nachzuhaken und etwaige rechtliche Schritte einzuleiten, aber vermutlich wird sich nach ihrer Auffassung der Aufwand wegen der „Lapalie“ nicht lohnen.

Mich stört neben dem im Schreiben Angesprochenen insbesondere: Unsere Veranstaltungen sind davon geprĂ€gt, dass es nicht um chic & schön, aufbrezeln und gesehen werden geht. Bei uns ist jeder willkommen. Aufgrund der offenen AtmosphĂ€re wird sich beim Tanz gehen gelassen. Und das sieht mitunter einfach ziemlich albern aus. FĂŒhlt man sich beobachtet, Ă€ndert man unweigerlich sein Verhalten. Clubs wie das Berghain setzen aus eben jenem Grund auf ein konsequentes Fotoverbot. Soweit möchte ich gar nicht gehen, aber kĂŒnftig wird vielleicht die Partyfoto-Fraktion draußen bleiben.

NACHTRAG 02.03.:

Die Fotos wurden heute von Lifestyle offline genommen. Der Fotograf hatte sich auf Anfrage der Redaktion hin nicht geĂ€ußert und arbeitet wohl inzwischen auch nicht mehr fĂŒr das Magazin.

1. MĂ€rz 2010 | blablablub | Tags: , , | 2 Kommentare »

Die „produktion“ macht schlapp

WorĂŒber nun schon in der Stadt seit einiger Zeit geredet wurde, ist nun offiziell: “produktion” in finanzieller Schieflage (Artikel bei 16vor).

Man darf gespannt sein, wie die vom Insolvenzverwalterverhinderer angestrebte Lösung aussehen wird. Wer weiß derzeit schon (oder schon lange nicht), wie man in Trier eine „Disco“ in dieser GrĂ¶ĂŸe betreibt? Wunder kann man von ihm ganz sicher nicht erwarten. Patentrezepte gibtÂŽs keine, so dass der Fachfremde auf EinflĂŒsterer angewiesen sein wird. Vielleicht schliesst man sich an jenes gut ausgebaute Imperium an, das bis in die direkte Nachbarschaft reicht? Aber erstmal trommelt man wohl auf den Busch, um etwaige Rettungsbereite herbei zu locken. VerrĂŒckte soll es ja genug geben und die Luxemburger Geldspeicher sind nicht fern.

Schade, Schade. Wir hatten in der Produktion und den VorgĂ€ngerlĂ€den abgesehen von technischen UnzulĂ€nglichkeiten und der diebzgl. Überzeugungsarbeit fĂŒr Clubsound – die man jedoch auch an Orten leisten muss, wo es der Außenstehende gar nicht vermuten wĂŒrde – ĂŒber Jahre hinweg Ă€ußerst faire Partner, um unsere Events zu realisieren. Dass diese Institution nun kollabiert, ist in Teilen natĂŒrlich hausgemacht, aber der Strukturwandel des kulturellen Raums in Trier lĂ€sst etwaige Defizite auch deutlicher zu Tage treten.

Solange die Kriterien fĂŒr den ganz erheblichen Teil des potentiellen Publikums weiterhin

  1. billig saufen
  2. viele Leute
  3. mit vielen besoffenen Leuten billig saufen

lauten, werden noch weitere LÀden ins Gras beissen. Und im nÀchsten Herbst gibt es dann so gut wie gar keine LÀden mehr in der Innenstadt. Wenn das A1 dann 2011 langsam abbaut, eröffnet dann schon das neue Franchise mit Konzepten und Kapital von irgendwoher.

Gut, dass ich langsam alt werde.

7. Januar 2009 | blablablub | Tags: | Kommentar schreiben »

Nomaden in der Clublandschaft

Im Januar werden es dann 8 Jahre, dass wir mit tempo90 in Trier als Veranstalter unterwegs sind. Zeit, mal wieder ein paar Worte ĂŒber unser geliebtes Hobby zu verlieren.

Aktuell verandert sich die hiesige Clublandschaft rasant, was nicht unspannend ist. Nach dem xten Umzug stehen wir wieder einmal vor der Aufgabe, einen Platz in dieser Gemengelage zu finden, in dem wir unsere Events nach den eigenen Vorstellungen umsetzen können. It aint easy:

Konnte man die im FrĂŒhjahr eröffnete Villa Conte am Stockplatz mit ihrem „Reich&Schön“-Konzept noch gleich als Totgeburt belĂ€cheln, die bestenfalls als Abschreibungsobjekt taugt, hat sich im September mit dem A1 ein Franchise in Trier angesiedelt, das aus zig StĂ€dten erprobte Konzepte mit einer ProfessionalitĂ€t umsetzt, die man in Trier ansonsten eher vermissen muss. Inklusive Geiz ist geil-Dumpingpreisen und  AuslĂ€nder raus-TĂŒrpolitik. Die angestammten, eher auf den breiten Mainstream ausgelegten Clubs in der Innenstadt haben nun kurz nach der Eröffnung schon mit der Migration ihres Publikums auf die andere Moselseite zu kĂ€mpfen.

Die Produktion hĂ€lt sich Dank tĂ€glichem Plakatblitzkrieg scheinbar noch recht wacker, drinnen herrscht aber de fakto hĂ€uig gĂ€hnende Leere. Musikkompetent wie eh und je, schmeisst man nun samstags einfach mal alles zusammen: „Dance Classics, Electro, Deutschhiphop, Rock, Minimal, Indie“ – wohl bekommÂŽs …

Wer mit offenen Ohren auf den letzten Minimalsausen war, versteht vielleicht, warum wir dort nicht nochmal einsteigen wollen. History repeats itself: Man organisiert einen Event fĂŒr mehrere Tausend Euronen, der dann massiv darunter leidet, dass die Anlage im Laden trotz mehrfachem Hinweis auf klar ersichtliche MĂ€ngel einfach wĂ€hrend der Veranstaltung partiell ausfĂ€llt. Darauf hatten wir weder nach dem DJ Storm-Event Januar 2007 weiterhin Lust, noch aktuell andere Promoter, weshalb mit der LĂŒtzenkirchen-Party wohl auch zum letzten mal am Dom gesaust werden wird.

Das ebenfalls vom A1 betroffene Forum geht in die Offensive und investiert in einen groß angelegten Umbau, der zwei echte neue Floors schaffen soll. Ob und wie das gut geht, bleibt natĂŒrlich abzuwarten. Samstags auf stilsitisches Einerlei zu setzen biegt das ĂŒber Jahre gepflegte starre Konzept aber auch nicht wieder gerade. Wie man schon lesen konnte, werden wir da wahrscheinlich ab 2009 ein Format auf einem kleineren Floor ausprobieren („Die Tempomacher“). Nach dieser AnkĂŒndigungen kamen tatsĂ€chlich ein paar negative RĂŒckmeldungen, wieso wir uns denn dort „einspannen liessen“, was den schlechten Ruf verdeutlicht, den das Forum – sicher auch nicht ganz zu unrecht – bei einigen genießt.

Wir hatten vor 2 Jahren im Gegensatz zu Panic Club, Trevamassive u.a. die Offerte ausgeschlagen, im Forum-„Studio“ aufzuspielen (der inzw. zum Raucherraum umfunktionierte Raum an der Straßenseite des Forums). Grund: Wir hiessen grundsĂ€tzlich die Politik nicht gut, „den Underground“ nach Schliessung der Idealbank mit ein paar Kröten aufkaufen zu wollen. Die Situation heute stellt sich uns allerdings anders dar:

Wer schon lange genug in Trier weilt, erinnert sich vielleicht daran, dass das Broadway-Kino einst neben Flimmerkiste, Luke u.a. als das Mainstreamkino verschrien war. Seit dem Cinemaxx wird das anders gesehen. Das anspruchsvolle Programmkino heisst inzwischen Broadway. In der Clublandschaft könnte es Àhnlich verlaufen.

Um zu ĂŒberleben, wird man sich in der Hindenburgstraße klar vom A1 abgrenzen mĂŒssen. Ein erster Schritt in diese Richtung ist die schon im FrĂŒhjahr begonnene Profilierung mit Off-Location-Events im Kulturforum Nord u.a. Je nachdem wie sich der eigentliche Club weiterentwickelt und sich verschiedene Rahmenbedingungen entwickeln, ist es nicht ausgeschlossen, dass wir auch dort Formate fahren.

Wer in diesem Kontext einer Drum&Bass-Crew „Ausverkauf“ vorwirft, hat nicht mehr alle Tassen im Schrank und / oder schlicht keinen Schimmer von den RealitĂ€ten der Veranstalterei in einer Kleinstadt. Wir sind auf einigermaßen verlĂ€ĂŸliche Strukturen angewiesen. Die Alternative wĂ€re aufzuhören, was angesichts fortschreitenden Alters, zunehmender Beanspruchung durch den Day-Job und damit verbundener Rollenkonflikte mit der Zeit natĂŒrlich die immer naheliegendere Option wird.

Eine Homebase wird hoffentlich „die Flucht“ bleiben, der rechtmĂ€ĂŸige Nachfolger des Down Under. Die Lage an „Triers Reeperbahn“ ist allerdings nicht die beste, was das Publikum bislang zum GlĂŒck wenig stört. In der Innenstadt haben Ordnungsamt & Anwohner allerdings eine fĂŒr uns angemessene Beschallung nicht so gern und Drum&Bass ohne Bass geht nun mal nicht. Hier bleibt es abzuwarten, was möglich sein wird.

Eine der besten Anlagen steht aktuell tatsĂ€chlich im Exil / Exhaus. Das Problem sind hier die fußfaulen Trierer, die sich kaum außerhalb des Alleenrings bewegen wollen. Ein „Back to the roots“ zu unserer Heimstatt von 2001-2003 hat durchaus seinen Reiz, hinge aber davon ab, ob das Publikum wortwörtlich „mitgeht“.

KĂŒrzlich haben wir auch mal das Chat Noir ausgetestet, das in den Clubbetrieb einsteigen will. Sound & drumherum sind gar nicht so schlecht, ich habe aber doch Zweifel, ob sich das Flair mit roten SamtvorhĂ€ngen, Kronleuchtern und GemĂ€lden tatsĂ€chlich fĂŒr unser Publikum eignet. Mal sehen.

Fazit ist also: Selbst wenn man noch irgendwie die Energie aufbringen kann, ist es gar nicht so einfach, seine Ideen zu realisieren. Dass wir das ĂŒberhaupt schon so lange mit nachhaltigem Erfolg fahren, ist bemerkenswert, wenn man mal vergleichbare Projekte in anderen KleinstĂ€dten ansieht. Also statt zu maulen eher mal freuen, dass wir ĂŒberhaupt was machen und durch mitmachen dazu beitragen, dass es noch ein Weilchen so weitergeht. Denn das ist es letztendlich: Die immer wieder grandiose Resonanz beim Publikum ist der Herzschrittmacher eines der langlebigsten Clubsoundformate in Trier.

Stay tuned …

15. November 2008 | blablablub | Tags: , | 1 Kommentar »

Leichenfledderer im Geldinstitut

„Die Bank“ ist eine stadtbekannte Marke. ErwĂ€hnt jemand in Trier im Kontext des Nachtlebens „die Bank“, denkt jeder, der lĂ€nger als 2 Jahre in dieser Stadt weilt, an die „Idealbank“, eine Ausgehoase in der Christophstraße, die inzwischen leider ausgetrocknet ist und fĂŒr die sich bis heute kein wĂŒrdiger Nachfolger gefunden hat.

Derzeit prangt von Triers realen und virtuellen WĂ€nden ein Logotype: „Die Bank“. Wer dabei an die Idealbank denkt, wird bitter enttĂ€uscht. Es geht um ein Off Location-Event in der ehemaligen Landeszentralbank. Wenn man ein solches auf die Beine stellen kann (chapeau), dann ist man sicher auch in der Lage, sich ein eigenes Motto auszudenken. „Die Bank“ zu wĂ€hlen, ist nur schnöd kalkulierte Leichenfledderei.

Dass die fĂŒr diese Veranstaltung Verantwortlichen z.B. mit dem von Petrus widerholt böse abgestraften Bit Sun Beach und anderen AktivitĂ€ten dafĂŒr sorgen, dass in Trier was geht, ist unbestritten. FĂŒr diese Aktion gibts aber 10.000 Miese aufÂŽs Stilkonto.

14. September 2008 | blablablub | Tags: , | Kommentar schreiben »