DJ Mixes von mir (Myom) und Kollegen aus der tempo90-Crew

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Ich werde mich bald für ein paar Wochen am kubanischen Sandstrand räkeln (deshalb gibts auch keine Party im Februar) und schon mal den Sommer einläuten. Und da dachte ich, ich hinterlasse euch einen Mix aus „Latin-Drum&Bass“, damit der Strand wenigstens in die Köpfe kommt. Ich hab dann entdeckt, dass ich einen solchen schon mal für nen Freund aufgenommen hab, der ganz schön geworden ist, aber außer ihm noch niemandem zu Gehör gekommen ist. Also hab ich einfach faulerweise den für die Show genommen. Ist zwar schon etwas äter und enthät einige Clubhits, die D&B-Headz nicht mehr hören können, aber Boom Tschak ist ja explizit nicht nur für Szenefreaks 🙂

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Die Show besteht gleich aus zwei Mixen, einmal Drum&Bass und einmal Breaks. Anlässlich des 6. Geburtstags von t90 hab ich mal ein wenig in den Plattenkisten gekramt und jeweils 2 Tracks für jedes Jahr von 2000-2006 rausgesucht. Auf gut 100 Minuten versammeln sich hier 29 objektive Meilensteine der Genres, persönliche Lieblingsstücke von mir und Publikumslieblinge aus 6 Jahren Parties in Trier. Da im Januar 2001 noch auf Stücke aus dem Jahr 2000 zurückgegriffen werden musste, sind gleich 7 Jahre musikalisch vertreten.

tempo90 ist zwar für die meisten mit Drum&Bass verbunden, aber da wir mit Misch AG und Have a Break ja auch seit 2002 die Breaks bedient haben, sollten die nicht außen vor bleiben. Hab meist nicht lange nachgedacht, sondern die Stücke genommen, die mir zuerst in den Sinn kamen. Trackauswahl stand hier definitiv vor Mixbarkeit, was sich bei D&B weniger bemerkbar macht als bei den Breaks. Gibt ein paar nette Kombinationen, alte Bekannte mit den falschen Basslines drunter und sowas. Hätte auch noch zu jedem Track ne Geschichte erzählen können, aber noch mehr Rumgenuschel wollte ich euch dann doch ersparen 😉

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Triers Online-Veranstaltungsmagazin hunderttausend.de hat jetzt eine neue Webradioshow: Bei Boom Tschak dreht sich einmal im Monat alles um Drum & Bass und Breakbeats. Hier geht’s zur ersten Show!

Wie anhand des Logo schon zu vermuten zeichne ich für Boom Tschak verantwortlich. Die erste Show besteht aus einem D&B-Set von mir. Easy vibes, entspanntes Mixing, Zielgruppe ist bunt, deshalb ist die Selection nicht auf Szene-Headz ausgelegt, die eh schon 24/7 Drum&Bass hören. Fuck the DJ-Police 😉 Tracklist in den Comments!

In den künftigen Shows gibts immer musikalische Schwerpunkte und ich werd wahrscheinlich nicht der einzige Auflegende bleiben. Und die Moderation werd ich künftig nicht mehr Sonntags nach ner langen Nacht aufnehmen, hehe. Gab leider ab und zu mal kurze Hüpfer beim Überspielen der Aufnahme 🙁

Hinweis: Die Show läuft auf Rotation, man landet also immer irgendwo mittendrin, statt vom Anfang an zu hören. Deshalb gibts hier den Boom Tschak-Jingle, den ich nur an den Showanfang gesetzt hatte.

Der Jingle besteht fast nur aus „Boom“ und „Tschak“-Vocals . Werd ich sicher nochmal überarbeiten, waren nur so 1-2 Stunden Zeit.

Endlich Sonne! In den Staaten gönnen sich die Studenten den Spring Break-Urlaub, bei uns leite ich den Frühling mit meinen Spring Breakz ein (die auch nach Selbsttest zum Springen ganz gut geeignet sind). Eine breite Palette an Reggae/Ragga-Breaks, von gut gelaunt bis grimmig, taut in der ersten Häfte des Mix das vom Winter noch eingefrorene Lächeln auf. Danach treten einige Tracks das Gaspedal nochmal ganz durch. Das lange Outro mahnt dann an, bei aller Freude die politische Großwetterlage nicht zu vergessen.
Viel Spaß 😀

Tracklist

Großmeister der Beats, Percussionzauberer, Herr der Echos und Hallfahnen … kein Producer pusht die Grenzen von Drum&Bass weiter als Amit. Der Londoner indischer Herkunft kümmert sich nicht um die Konventionen und Schemata des Drum&Bass. Er spielt alleine und unangefochten in einer ganz eigenen Liga.

Seine Tracks sind weit mehr als schlichte DJ-Tools für den Dancefloor: „the vibe is the main thing, the vibe rather than loudness“. Und das ist nicht nur Rhetorik. Sehr vielschichtig und düster ist das, was er vorlegt, starke musikalische Einflüsse von Dub als auch seiner asiatischen Herkunft sind unverkennbar.

Im März 2006 erscheint sein Album ‚Never Ending‘ auf Commercial Suicide, dem Label von Klute. Nichts ist jetzt schon sicherer, als dass es das spannendste Drum&Bass-Album des Jahres sein wird.

Für alle, die noch zuhören können, habe ich (fast) all seine Releases von 2002-2005 in einen Mix gepackt. Kopfhörer auf und abtauchen in die Welt von Amit.

Amit – Diskographie
Amit – Interview 2003


Tracklist

Musik bedarf ja normalerweise keiner worte. Also nur soviel: Hört euch den mix an und tanzt dabei in eurer wohnung. Genau das ist meine konsumempfehlung. Denn hier gehts ab, nichts für lahme füße oder träge gemüter. Viel spaß! semuta