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Boom Tschak auf Soundcloud

Myom stellt mit „Tribalizm“ den Soundtrack für urbane Voodoorituale bereit und löst voll ein, was die Phrase von der „Reise“ verspricht, auf die DJs den Hörer mitnehmen. Treibende Percussions über monströsen Basslines zu untypischen Rhythmen – das zeichnet diese gekonnt gemixte Selection außergewöhnlicher Drum&Bass-Tracks aus. War Myoms letzter Podcast „More Irie Vibes“ der Soundtrack für den Sommer, werden für den Winter die Sounds nun kühler und düsterer.

Mit seinen Mixes erforscht Myom kontinuierlich den Einfluss von Dub und Reggae in zeitgenössischer Bassmusik – explizit seit seiner „Jah Session“ (2004) oder über seine „Original Dubbah“-Mixserie (seit 2007 Teil 1,2 und 3), die Dubwise-Drum´n´Bass und Raggajungle präsentiert. Mit „Drumstep“ (2008) stellte er früh eine erste Sammlung von Halfstep-Tracks zusammen, die den Einfluss von Dubstep auf Drum´n´Bass dokumentiert – fortgeführt in Dub Foundation“ (2012). Den jamaikanischen Wurzeln spürte er aber auch in anderen Genres wie Dubstep (Dubbahs´s Delight 2010) oder Nu Skool-Breakz nach (mit dem Ragga-Breakz-Set „Irie Vibes„, 2007).

Tracklist:
01 The Untouchables – Tribal Hunters [Extent]
02 Jammin J – Tribe [Extent]
03 The Untouchables – Correction Coming Forward [Tribe12]
04 Thing – Final Statement [Dubthing]
05 Thing – Oh Jah [Dubthing]
05 Amit – Erazer [L-Plates]
06 Darqwan – Warrior Stance (Amit Rmx) [Texture]
07 Oris Jay feat. Amit – Raze [Texture]
08 Velocet – Idle Hands (9 Tails Fox Rmx) [Voodoo]
09 The Untouchables – Roots & Culture [Convict Digital]
10 Amit – Roots [Commercial Suicide]
11 DBR UK & Displaced Paranormals – Styles [Interactive]
12 Dub Phizix feat. Fox – Never Been [Critical]
13 J. Robinson – Uptown [Tribe12]
14 Loxy & Resound – League of Shadows [Samurai]
15 Mr Foul – Visage of War [Vampire]
16 Thing – Dub Fighter [Dubthing]
17 DBR UK – Tribal Roots [Abducted]
18 Loxy & Resound – Fall [Exit]
19 Theory – Jah Version [Danger Chamber]
20 The Untouchables – From the Ashes [Convict Digital]
21 Fade – 9 Princes of Amber [Voodoo]
22 Thing – Night shift [Dubthing]
23 Mindmapper & Flatliners – Lemon Haze [Translation]
24 Reza – David can still beat Goliath [CX Digital]
25 Calibre – Temple Step [Signature]
26 DFRNT – Dark Spaces [Cut]
27 DJ Krush – Kagi No Te [Es u Es]

Großmeister der Beats, Percussionzauberer, Herr der Echos und Hallfahnen … kein Producer pusht die Grenzen von Drum&Bass weiter als Amit. Der Londoner indischer Herkunft kümmert sich nicht um die Konventionen und Schemata des Drum&Bass. Er spielt alleine und unangefochten in einer ganz eigenen Liga.

Seine Tracks sind weit mehr als schlichte DJ-Tools für den Dancefloor: „the vibe is the main thing, the vibe rather than loudness“. Und das ist nicht nur Rhetorik. Sehr vielschichtig und düster ist das, was er vorlegt, starke musikalische Einflüsse von Dub als auch seiner asiatischen Herkunft sind unverkennbar.

Im März 2006 erscheint sein Album ‚Never Ending‘ auf Commercial Suicide, dem Label von Klute. Nichts ist jetzt schon sicherer, als dass es das spannendste Drum&Bass-Album des Jahres sein wird.

Für alle, die noch zuhören können, habe ich (fast) all seine Releases von 2002-2005 in einen Mix gepackt. Kopfhörer auf und abtauchen in die Welt von Amit.

Amit – Diskographie
Amit – Interview 2003