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The crowd went nuts at the party, so I decided to release this recording. What I love about our event series BassWuller is that it´s quite open for bascially any bass heavy music which is not 4/4

I played an eclectic set of breaks, some uk garage, a little dubstep, ragga, halftime drum´n´bass and what not. And since Keith´s passing, I always incorporate some Prodigy into my breaks sets

The bad: Needle fluff fucked up my Serato at minute 46, sorry for that strange sound. What´s really quite hard is to free yourself from tempo restrictions. Going from the 120s to 140 to 95 and 170 and back and forth is manageable, if you connect the tracks through other aspects than tempo.

In the age of auto-sync people seem even more stuck to a specific bpm for their a set, let alone the whole night, while the actual music is much more varied. Even if you stick to the genre(s) drum´n´bass and jungle, you can select tracks from 160 bpm to 180 bpm. But rarely djs do

Another learning: Everyone can play this year´s top 100. Being able to select from 20 years of colllecting music and to bring together music from three decades is an asset.

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Der Mix auf Soundcloud
Der Mix auf Mixcloud

BassWuller
Date: Samstag 19.5.2018
DJs: Myom, Rollo & Tobi Hewer
Sound: Bass Music, Breaks, Post-Techno, Dubstep & UK Garage
Doors: 23h55 – 05h00
Open End

Hands down! Die (zünftige) Abfahrt macht Spaß, Techno und House haben einen festen Platz im Programm der Villa und daran wird sich auch so schnell nüschd ändern. Elektronische Musik hat aber mehr zu bieten und nicht nur in dieser schwierigen Zeit, in der Techno mal wieder in jeder Hundehütte gespielt wird, ist musikalische Abwechslung dringend notwendig.

Die im Techno und House dominierende, durchgängige Kickdrum legt bei der bassWuller eine Pause ein und lässt Platz für die Bassline, die eher im Zentrum steht. Darüber schichtet sich rhythmisch dann so einiges, was zum Körperverbiegen anregt.

Es wird im positivsten Sinne eklektisch und Freunde von Drum´n´Bass oder Dubstep kommen ebenso auf ihre Kosten, wie eingefleischte LiebhaberInnen von Techno oder House. Das spiegelt sich auch im LineUp wieder:

Myom hatte jahrelang neben seiner Drum´n´Bass-Crew tempo90 zusätzlich Partytreihen mit Nuschool-Breaks, UK Garage und Dubstep (Misch AG, MyBreaks u.a.) und z. B. in Trier regelmäßig Großevents wie die KlangArt-Reihe mit neuen Sounds bereichert. Rollo ist der heiße Neuzugang im WullerEnsemble und bringt frischen Wind in den Schwitzekasten. Abgerundet wird das LineUp durch Tobi Hewer, der sich musikalisch an der Schnittstelle zwischen BassMusic und Techno/House abarbeiten wird.

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about: Spielregeln
>> Es gibt keine Gegner. Aggressionen und offensives Verhalten bleiben draußen. << Rassismus, Sexismus, Homophobie, Antisemitismus, physische und psychische Gewalt sind offensichtliche Widerwärtigkeiten, die uns leider im Alltag schon zu häufig begegnen. Unsere MitarbeiterInnen geben sich Mühe, solches Verhalten aus dem Club zu verbannen. Solltet ihr beim Feiern Zeuge von Grenzüberschreitungen jeglicher Art oder selbst davon betroffen werden, zögert nicht uns anzusprechen.

Boom Tschak auf Soundcloud

Endlich ist der Sommer da und hier kommt auch gleich sein Soundtrack: Myoms „More Irie Vibes“ ist eine gutgelaunte, reggaelastige Selection zwischen 130 und 140 BPM. Während die erste Hälfte mit zappeligem UK Funky aufweckt, groovt die zweite mit lässigen Junglebreaks dahin.

Myom says: „Ein eher spontanes Set, daher mixingtechnisch nicht so clean oder anspruchsvoll, wie von mir gewohnt – aber das Teil musste gerade einfach sein. Übrigens der langerbetene Nachfolger zu meinem nach Jahren noch beliebtem Ragga-Breakz-Set „Irie Vibes“ von 2007.“

Mit seinen Mixes erforscht Myom kontinuierlich den Einfluss von Dub und Reggae in zeitgenössischer Bassmusik – explizit seit seiner „Jah Session“ (2004) oder über seine „Original Dubbah“-Mixserie (seit 2007 Teil 1,2 und 3), die Dubwise-Drum´n´Bass und Raggajungle präsentiert. Mit „Drumstep“ (2008) stellte er früh eine erste Sammlung von Halfstep-Tracks zusammen, die den Einfluss von Dubstep auf Drum´n´Bass dokumentiert – fortgeführt in Dub Foundation“ (2012). Den jamaikanischen Wurzeln spürte er aber auch in anderen Genres wie Dubstep (Dubbahs´s Delight 2010) oder Nu Skool-Breakz nach (mit dem Ragga-Breakz-Set „Irie Vibes„, 2007).

Tracklist:
01 Radikal Guru, Cian Finn – Babylon Sky feat. Cian Finn (RSD Remix) [Moonshine]
02 Radikal Guru, Cian Finn – Babylon Sky feat. Cian Finn [Moonshine]
03 Lotek – Rebel Hifi (Warrior One’s Trancehall Refix) [First Word Records]
04 Lady Chann, Dreadsquad – Money Ah Dem God (P-era & FJH UK Funky Remix)[Superfly Studio]
05 Warrior One – Uptown [King Pigeon]
06 Warrior One – King Riddim featuring Lady Chann [King Pigeon]
07 Malente, Yo Majesty, Jay Robinson – Cherry Pop [Fat!]
08 Tomb Crew – Oh So Good [Trouble and Bass]
09 Urban Knights feat. Blackout JA – Step On Dem [Top Billin]
10 Whole Sick & Tomb Crew – I Go Sick [Top Billin]
11 Whole Sick & Tomb Crew – I Go Sick (The Living Graham Bond Remix) [Top Billin]
12 Dreadzone – Yeah Man – Warrior One Mix [Dubwiser]
13 Yasmin feat. Shy FX & Ms Dynamite – Light Up (The World) [MOS]
14 King Yoof – Warrior Charge feat. Jah Mirikle (GOLD Remix) [Sub Slayers]
15 Mz Bratt – Selecta – Original Redlight Mix [Hardrive]
16 Yoof (Sunz Of Mecha) – Back 2 Hackney [Sub Slayerz]
17 Rebel MC – Get Ready feat Tenor Fly, Daddy Freddy and Nanci Correia (Rack N Ruin Remix) [Congo Natty]
18 RacknRuin – Soundclash feat. Jessie Ware [Black Butter Records]
19 Spyda, Dub Hooligan – Sound Alone (Billy Daniel Bunter & Sanxion Remix) [Slaughterhouse Rydims]
20 Foamo – Wardance [Skint Record]
21 Ms Dynamite – Neva Soft [MOS]

DJs: Bongee, Myom, Christian Schütt
Style: Balkan Beats, Reggae, Drum’n Bass, Housegrooves
Samstag 26. Juni
Flucht nach vorn
Judengasse, Trier

Zum kalendarischen Sommeranfang hat die Flucht ein Sommersonnenspecial geplant: Für die nötige Abkühlung sorgt die Cocktail Happy Hour bis 00:01 Uhr. Um die musikalische Untermalung kümmern die Protagonisten mehrerer Flucht-Partyformate: Flucht nach Osten pres. Balkan Beats, Raggalution, tempo90 und Say Pineapple.

Von mir gibt´s ein Querbeat-Set aus Breaks, Dubstep und Drum&Bass.

Den Vibe von den letzten Gigs mitnehmend, hab ich mal bassigen Tanzbodenbelag auf 135bpm aufgenommen. Hier gibts fast nur gerade 4/4 Bassdrum … der „Nachfolger“ zum Maximalism-Mix, mit meinen fav Tracks dieser Art seitdem.

Die HipHop-Einflüsse in den ersten Tracks zeigen gleich mal wo´s lang geht: Ghetto-Booty-Baltimore-Spaßmusik. Ach ja und Fidget natürlich. Und Elektro. House auch. Wenn jemandem noch weitere Genrenamen einfallen: Eintrag in die Wikipedia schreiben!

Minute 42 gibt die Antwort auf das Leben, das Universum und allem: Der alte Breakcore-Recke Drop the Lime gerinnt hier die Essenz des Clubsounds aus den letzten 20 Jahren (okay, vielleicht etwas hochgegriffen, aber mein Track der Stunde): Die gute alte offene 909-HiHat im Offbeat, Ravepiano-Stabs und Wobblebässe, so einfach kann ein Mördertrack sein. Klang der Scheibe ist nur leider nicht perfekt.

Auf hört das Feierwerk mit nem Remix von einer Uroldskool-Ravenummer von 1991. Rave-Kitsch! Ohrwurm! Dummerweise auf bescheuerten 146 bpm und damit´s überhaupt mixbar bleibt, musste ich etwas tricksen. Mixing ist nicht so ganz flawless, vielleicht zieht mir schon langsam die Gicht in die Finger.

Apropos Altwerden: In dieser Parzelle meines musikalischen Ackers macht sich langsam meine Vinylpolicy unschön bemerkbar. Viel Interessantes ist auf Schwarzgold gar nicht erst zu kriegen. Aber die Auflegerei ist eine der letzten analogen Domänen in meinem Leben und solange es noch geht, bleibts auch so.

Nach dieser Ladung strunzdoofer Tanzmucke, gibt´s als nächstes einen feinsinnigen Dubstep Chillout-Mix, den ich im März schon fertig aufgenommen hatte. Leider in Mono, wie ich entdecken musste. Grmpf. Wird die Tage nochmal neu aufgenommen …ein mehr cluborientierter Dubstepmix folgt.

Tracklist:

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Myom & Flextronic
Breaks, Fidget House, Dubstep
Freitag 27.02.09
Chat Noir
Am Kornmarkt, Trier

Nachdem ich im Januar schon über irgendeinen Eventkalender erfahren durfte, dort wieder aufzulegen, was aber terminlich völlig unmöglich gewesen wäre, hat es mich gefreut, doch zumindest im Februar wieder zu einem Termin eingeplant worden zu sein, an dem ich tatsächlich noch nichts vorhabe. Klingt ärgerlich, ist es auch ein wenig, wobei zur Verteidigung hinzuzufügen ist, dass immerhin Termine mit Flextronic abgemacht waren, der zwar nicht mein siamesischer Zwillinge (obgleich: er selbst kann sich ja für zwei geltend machen), aber anscheinend etwas mundfaul ist. Dass dann aufgebrachte Fans, erbost über mein Nichterscheinen, im Chat Noir die Kronleuchter von der Decke und die Tapete von der Wand reissen, beim Abrücken dann die Laternen am Kornmarkt demolieren und die Brunnen vollpinkeln, wäre nur recht und billig gewesen, blieb aber mangels hooliganhafter Fanbase dann doch aus.

Anyway kann die ganze große weite Welt des Trierer Einzugsgebiets froh sein, dass wir an diesem Abend wieder die leckersten Platten im edelsten innerstädtischen Clubambiente auflegen. Weitere Verkaufsargumente [~ironie on].: Billig saufen, geile Weiber, total angesagter Sound und dabei gleichzeitig gehobenes Ambiente, ungezwungene Atmosphäre und absoluter Undergroundtip für die Nachtschwärmerelite.

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klick für flyer

Myom (tempo90/mybreakz, Trier)
M-Pire (Groovalistic, Koblenz)
Kommander Keen (Groovalistic, Koblenz)
Scumdog (under the ground, Giessen)
Crss. (ertrinken im club/dingeundsachen, Berlin)
MC Dubln (breakism/phuturistic, Mainz)

Sa. 27. Dezember 2008
22 Uhr – 5 Euro
Hof Aspich
Koblenz-Lahnstein
MySpace-Page

„Groovalistic ist tot – es lebe Groovalistic2.0! Noch mehr Boom-Tschak, noch mehr Party, noch mehr rocken! Drum’n’Bass, Electro-Breakz, Mash Ups und New Rave  – no fillers only killers. Und das alles in der wiedereröffneten Kulturscheune Hof Aspich frisch präsentiert von Kommander Keen und M-Pire.“

Weihnachten ist eben die Zeit der Besinnung auf die wichtigen Dinge im Leben: Alte Bekannte in der Heimat treffen und feiern feiern feiern  😉

Nein, also auf den Gig freu ich mich wirklich maßlos! Schließlich haben die Groovalistic-Parties damals in den örli neintis maßgeblich meinen elektronischen Geschmack geprägt und habe ich so einige großartige Events verlebt (Red Snapper, Amon Tobin, Herbaliser, Storm undundund). Und jetzt darf ich beim Comeback auch mal nen „Mainact“ mimen. Ganz große Ehre, wobei ich mir natürlich nix vormach – die Zeit der großen Line-Ups sind halt nach ein paar Jahren Pause erstmal vorbei.

Was Groovalistic ausgemacht hat und an diesem Abend auch wieder zelebriert werden wird, war die „Freestyle“-Auflegerei, es ging oft querbeet aber absolut geschmackssicher durch die Genres. Seit Jahren hat ja in weiten Teilen eine üble Spalterei Einzug gehalten, bei der es statt um Musik oft um imaginierte Mini-Szenen und Stylefaschismus geht. Nein, früher war nicht alles besser, aber die Ohren mancherorts noch etwas offener. Die Party wird sicher ein Beitrag dazu, das Gute vom Alten ins Neue zu retten.