L I C H T U N G – Installation mit 1.228.800 Pixeln – CafĂ© LĂĽbke 25.3.-8.4.

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Freunde der additiven Farbmischung können sich ab Sonntag bei „LICHTUNG“ im CafĂ© LĂĽbke an einem optischen Buffet erfreuen. 1.228.800 wechselnde Pixel finden sich dort feinsäuberlich auf 20 Metern Projektionsfläche platziert.

Start des Photonen-Spektakels ist
Sonntag, 25.03.2007, 18:30h im Café Lübke
Installation – Hilario Regueiro Lopez, Lars Becker, Andreas Hybel

Die Installation ist bis zum 08.04.2007 immer von Di-So ab Anbruch der Dunkelheit zu sehen.

22. März 2007 | blablablub |

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Clublife in Lemminghausen

Aldi hat Bioprodukte und Lidl auch Fair-Trade Produkte. Wieso machen das die reichsten Männer Deutschlands? Aus Liebe zur Natur? Aus Solidarität mit den Erzeugern?

In Aldi hab ich seit Jahren keinen FuĂź gesetzt, weil sie die Preise im Einzehandel kaputt machen – gerade fĂĽr Biobauern. In Lidl war ich ewig nicht mehr, weil die ihre Mitarbeiter bekanntermaĂźen schlecht behandeln und die Erzeuger von dem massiven Preisaufschlag fĂĽr den „Fair-Trade“ nur einen Bruchteil erhalten. Ich kaufe lieber in kleinen Bioläden oder auf dem Markt ein, Edeka ist auch noch ok.

In Trier hat jetzt ein bekannter Club auch alternative Musik in sein Sortiment aufgenommen. Wieso machen die das? Aus Liebe zur Musik! Aus Solidarität um „die LĂĽcke, die die Idealbank hinterlassen hat, zu schliessen.“ (O-Ton).

Nur Aldi und Lidl machen das mit „Bio“ und „Fair Trade“, weil es Marken / Labels sind, die trotz Nischendasein zusätzlichen Profit abwerfen. Dann mĂĽssen die Konsumenten auch nicht mehr lästig zum kleinen Laden um die Ecke (der hat eh letztes Jahr schon dicht machen mĂĽssen).

16. November 2006 | blablablub |

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BlĂĽten im Umlauf

Ein gutes altes Konzert, bei dem „Rolling Stones“ als Größtes auf dem Plakat steht, wo dann aber nur der olle Gitarren-Roadie aus den 1960ern rumzupft und krächzt, wĂĽrde wohl zĂĽnftig auseinandergenommen und der Veranstalter an eine Harley gekettet die A1 entlang geschleift. Scheiss-Idee also fĂĽr Konzertveranstalter, aber leicht abgewandelt ein 1A-Trick fĂĽr Clubbetreiber. Denn da gilt zweierlei: Keiner merkt´s – „ist ja alles nur Bumm-Bumm“, da hat Mama wohl Recht gehabt. Oder keinen stört´s – zumindest will sich keiner die Anhängerkupplung am gerade frisch geleasten Sportwägelchen versauen.

In Clubs gibts ja jede Menge herrlicher Tricks fĂĽr volle Häuser, z.B. mit Musikrichtungen zu werben, die DJs dann aber anzuhalten, diese doch bitte gar nicht zu spielen. Beliebt ist auch, am selben Abend in zwei weiiiiiit auseinander liegenden Clubs ein DJ-Team anzukĂĽndigen (z.B. Leck-Sie und Gay-Paul – Name von der Red. geändert) und dann legt einer hier und der andere dort auf. Das ist zumindest fĂĽr Anhänger des rationalistischen Glaubens alles noch erklärbar, da lukrativ: GroĂźe Namen, Hunderte von Menschen, Tausende von Euro. Kreative Realitätsauslegung die sich lohnt!

Was aber nicht auszahlt, ist die Tricks der Meister stĂĽmperhaft zu kopieren. Z.B. als TĂĽrsteher vergangenen Freitag auf die Frage: „Wer legt denn heute auf?“ mit „Einer von tempo90“ geantwortet, aber NICHT vor der Produktion gestanden zu haben. Mal ehrlich: Dass der Frager uns ĂĽberhaupt kannte war GlĂĽck, dass er uns gleich persönlich kannte Pech. Und dass so dann 21 statt 20 Leute in dem Laden waren, hat dem Bock doch auch kein Fett auf die Rippen gezaubert. Besser gleich die Stones ankĂĽndigen: Think big!

Anyway, wir kommen die Gage dann mal die Tage abholen. Aber immer dran denken:

Wer tempo90-DJs nachmacht oder verfälscht oder nachgemachte oder verfälschte tempo90-DJs sich verschafft und in Verkehr bringt, wird mit übler Nachrede nicht unter zwei Jahren bestraft.

3. November 2006 | blablablub |

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Love the music? Support your Scene!

Intergroove UK, einer der größten Vinyl- und CD-Vertriebe fĂĽr Clubmusik in England, hat gestern Insolvenz angemeldet. Die groĂźen Breaks-Label und zahlreiche kleinere hatten Deals mit Intergroove UK. FĂĽr die Breaks-Szene ist das ein massiver Tiefschlag. Wieso? Was macht ein Vertrieb? Was hat das mit normalen Musikhörern und Partygängern zu tun? » Weiterlesen »

1. November 2006 | blablablub |

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Superflex @ Forum, Trier

Das Forum ist zu seiner Eröffnung mit dem hehren Anspruch angetreten, ein wortwörtliches Forum für vielfältige kulturelle Aktivitäten in Trier werden zu wollen. Für meine Begrife ist leider davon kaum etwas übrig geblieben. Das soll jetzt nicht stumpf die Betreiber dissen. Es gibt da eine ganze Reihe von Gründen und auch die ausgebliebenen Nachfrager entsprechender Angebote müssen sich an die gerümpften Nasen fassen.

Es gibt aber auch lobenswerte Lichtblicke: Einen Grund sich trotzdem mal dorthin zu verirren stellt die Aufführung des Schauspiels SUPERFLEX dar, bei dem tempo90´s Flextronic für Musik und Sounddesign verantwortlich zeichnet. Der Titel des Stücks bezieht sich übrigens nicht auf unseren Goldjungen, die Übereinstimmung ist reiner Zufall.

SUPERFLEX
StĂĽck fĂĽr 4 Superhelden der Arbeit und eine Stimme
mit Elfi Elsner, Vanessa Daun, Manfred-Paul Hänig und Alexander Ourth sowie Claudia Felix als Stimme und Musik von Flextronic (aka Michael Kreft)

GRANDDAME, die auf dem Markt nicht mehr vorkommt, aber einfach nicht ruhen will; JUNGEBLUSE, die ständig nervöse Businesskatze; FRISCHLING, der ehrgeizige Kerl mit Einser-AbschluĂź, den niemand anstellen will; und schlieĂźlich ALTERSACK, der GemĂĽtliche, der nur selten dazu zu bewegen ist, sich zu bewegen…

In ihren Identitäten als MEGAMOM, BUSYCAT, BODYSWITCH und MOBBYDICK treten diese vier Superhelden der Arbeit unter Einsatz ihrer Superkräfte in einen Wettbewerb um die vordersten Plätze. Wie weit lassen sie sich verbiegen, welche Tricks wenden sie an, um ans Ziel zu gelangen? Im Assessment-Verfahren, das zugleich eine Unterhaltungsshow sein könnte, lernen die vier einiges über sich selbst und die Konkurrenz. Eine humorvolle und bissige Satire auf die kleinen Superhelden der Arbeit in unserer prekär gewordenen Welt.

Premiere ist am 19.11. Weitere Spieltage finden sich beim Theater Trier.

26. Oktober 2006 | Music-Tipps |

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The Corporation @ Broadway, Trier

Am 22.02. zeigt attac Trier die Dokumentation ‚The Corporation‘. Da die erste Vorstellung im Januar völlig ĂĽberfĂĽllt war und viele Leute nach Hause geschickt werden mussten gibt´s eine Zweitvorstellung! Die Zuschauer der erstne Vorstellung waren sehr begeistert!

Sollte man gesehen haben.
Und dann auch noch fĂĽr umsonst.
Hin!

Dieser kleine Hinweis findet sich ĂĽbrigens hier, da Semuta die AuffĂĽhrung organisiert und ich die grafische Gestaltung ĂĽbernommen habe.

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30. Januar 2006 | blablablub |

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tempo90 hilft: Unsere Malawi-Benefizparties

Ein kleiner persönlicher Text von Semuta, der verdeutlicht, weshalb wir uns engagieren.

Malawi …

Malawi-Flagge
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21. Januar 2006 | blablablub |

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