Aldi hat Bioprodukte und Lidl auch Fair-Trade Produkte. Wieso machen das die reichsten Männer Deutschlands? Aus Liebe zur Natur? Aus Solidarität mit den Erzeugern?

In Aldi hab ich seit Jahren keinen Fuß gesetzt, weil sie die Preise im Einzehandel kaputt machen – gerade für Biobauern. In Lidl war ich ewig nicht mehr, weil die ihre Mitarbeiter bekanntermaßen schlecht behandeln und die Erzeuger von dem massiven Preisaufschlag für den „Fair-Trade“ nur einen Bruchteil erhalten. Ich kaufe lieber in kleinen Bioläden oder auf dem Markt ein, Edeka ist auch noch ok.

In Trier hat jetzt ein bekannter Club auch alternative Musik in sein Sortiment aufgenommen. Wieso machen die das? Aus Liebe zur Musik! Aus Solidarität um „die Lücke, die die Idealbank hinterlassen hat, zu schliessen.“ (O-Ton).

Nur Aldi und Lidl machen das mit „Bio“ und „Fair Trade“, weil es Marken / Labels sind, die trotz Nischendasein zusätzlichen Profit abwerfen. Dann müssen die Konsumenten auch nicht mehr lästig zum kleinen Laden um die Ecke (der hat eh letztes Jahr schon dicht machen müssen).

2 Kommentare
  1. ralph
    ralph sagte:

    anstatt dass tante emma läden in der servicewüste deutschland mit der zeit gehen und sich auf ihre grösste stärke, dem kundenservice besinnen und diesen optimieren wird meist die komplette energie damit verschwendet sich über neu beschlossene ladenschlussgesetze und die grossen konzerne und deren ketten zu beschweren. fressen oder gefressen werden.

  2. the all seeing ei
    the all seeing ei sagte:

    hmmm … das primäre anliegen des texts war ja wohl, eine analogie zum lokalen clubkontext aufzubauen. wenn der comment das aufgreifen will, bekomm ich die bezüge nicht ganz hin.

    anyway: „servicewüste deutschland“ ist imo ein unsägliches schlagwort mit dem gerne diejenigen arbeiten, die sich über niedriglohnsklaven freuen, die einem in ihrem drittjob die einkaufstüten an der kasse befüllen.

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